UN-Studie warnt: CO₂-Ausstoß zu hoch für Klimaziele

  • Laut einer aktuellen UN-Studie hinkt die internationale Gemeinschaft im Kampf gegen den Klimawandel ihren Zielen hinterher.
  • Auch der wirtschaftliche Abschwung durch die Pandemie habe daran nichts geändert.
  • Das geht aus dem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hervor.
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Zürich. Die Welt hinkt laut einer UN-Studie trotz der lahmgelegten Wirtschaft in der Corona-Krise im Kampf um die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes hinterher. Der wirtschaftliche Abschwung in der Pandemie habe im vergangenen Jahr nur für eine zeitweise Reduzierung der Emissionen gesorgt, hieß es in einem Bericht der zu den Vereinten Nationen gehörenden Weltorganisation für Meteorologie (WMO).

Das sei nicht genug, um die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre aufzuhalten. Die Ziele zur Reduzierung würden nicht erreicht und es werde immer wahrscheinlicher, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, nicht erreicht werden könnten.

Guterres zeigt sich alarmiert

„Das ist ein entscheidendes Jahr für den Klimaschutz“, sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Die Ergebnisse seien alarmierend und zeigten, wie weit man vom Kurs abgekommen sei. Laut WMO hat die Konzentration von Treibhausgasen in der Erdatmosphäre 2020 und im ersten Halbjahr 2021 weiter zugenommen.

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Guterres betonte: „Wenn die Treibhausgasemissionen nicht direkt, rasch und umfassend reduziert werden, wird es unmöglich sein, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, was katastrophale Folgen hätte für die Menschen und den Planeten, von dem wir abhängen.“

RND/Reuters

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