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Umfrage: Mehrheit hält Laschet und Baerbock für nicht kompetent in der Außenpolitik

  • Durch die Machtübernahme der radikal-islamistischen Taliban in Afghanistan rückt die deutsche Außenpolitik in den Fokus.
  • Laut einer Umfrage hält eine große Mehrheit der Bevölkerung Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Grüne) für nicht kompetent in diesem Bereich.
  • Bei den Parteien sieht die Bewertung jedoch anders aus.
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Berlin. Viele Deutsche halten SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz außenpolitisch für deutlich kompetenter als seine Konkurrenten Armin Laschet (Union) und Annalena Baerbock (Grüne). Das ergab eine Umfrage des Meinungs­forschungs­instituts Civey für den „Spiegel“.

Demnach halten rund 39 Prozent Scholz für „sehr kompetent“ oder „eher kompetent“. Baerbock und Laschet erhielten dagegen nur 16 Prozent Zustimmung. Fast drei Viertel der Deutschen halten die beiden für „weniger kompetent“ oder „gar nicht kompetent“, heißt es in dem Bericht.

Geringe Zustimmungs­werte für Laschet

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Die geringen Zustimmungs­werte für Laschet stünden in Kontrast zum eher hohen Vertrauen in die außenpolitischen Fähigkeiten der Union. Rund 37 Prozent erklärten laut „Spiegel“ der Umfrage zufolge, CDU und CSU hätten in der Außenpolitik die größte Kompetenz.

Die SPD erhielt demnach einen Zustimmungs­wert von 17 Prozent. Nur 9 Prozent der Befragten hielten die Grünen für kompetent bei der Außenpolitik.

SPD auf dem zweiten Platz

Die Umfragewerte für die SPD steigen seit einem knappen Monat an. Laut dem RTL/N-TV-Trendbarometer von Mittwoch liegt die Partei mit 21 Prozent nur noch 2 Prozentpunkte hinter CDU/CSU. Scholz lag zudem bei der Frage, wer Kanzler werden sollte, weit vor Laschet.

Als Partei konnte die SPD jetzt aufholen und liegt auf Platz zwei (21 Prozent) – knapp hinter der Union (23 Prozent). Die Grünen landen mit 19 Prozent auf dem dritten Platz.

Darauf folgen FDP (12 Prozent), AfD (10 Prozent) und die Linke (6 Prozent). Die Zahl der Nichtwähler und Nichtwählerinnen sowie Unentschlossenen liegt weiterhin bei 26 Prozent. Das ist etwas mehr, als bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).

RND/dpa/ar

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