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  • Aktuelle Corona-Regeln: Diese Lockerungen und Beschränkungen gelten jetzt in den einzelnen Bundesländern

Weitere Corona-Lockerungen: Der aktuelle Stand in den Bundesländern

  • Nach der Videoschalte von Bund und Ländern in der vergangenen Woche geht es nun Schlag auf Schlag.
  • Viele Bundesländer lockern weiter fleißig die Corona-Beschränkungen.
  • Ein Überblick über die Änderungen in den einzelnen Ländern.
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Hannover/Berlin. So rasant Bund und Länder im März das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben heruntergefahren haben, so schnell fahren sie es nun wieder hoch. In den vergangenen Wochen und Monaten hatten viele Bundesländer Kurs auf Lockerungen der Beschränkungen genommen.

Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. Wichtig: Die Lockerungen erfolgen in aller Regel unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

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Corona-Lockerungen in Bremen

Seit dem 1. Juni können alle Vorschulkinder wieder in die Kitas kommen, seit 15. Juni bzw. 22. Juni läuft wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb.

Seit dem 18. Mai wurden die Klassen 1 bis 3 wieder nach und nach in die Grundschulen geholt. Inzwischen haben alle Schüler wieder Unterricht, jedoch nur teilweise in der Schule. Nach Ende der Sommerferien am 7. August sollen die Schulen zu einem Normalbetrieb zurückkehren.

Restaurant- und Kneipenbesuche sind möglich. Gästelisten mit Namen und Kontaktdaten sind Pflicht. Es gelten ein Thekenverbot, Sitzplatz- und Bedienpflicht. Auch Hotels und Ferienwohnungen dürfen seit dem 18. Mai öffnen. Campingplätze sind ebenfalls wieder offen.

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Ebenso gelockert wurden die Kontaktbeschränkungen. Es können sich Angehörige in unbestimmter Zahl aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen.

Veranstaltungen mit bis zu 250 Menschen in Innenräumen sind erlaubt. Unter freiem Himmel können bis zu 400 Personen zu einer Veranstaltung zusammenkommen. Voraussetzungen für solche Zusammenkünfte sind ein Hygienekonzept und die Einhaltung des Abstandes von 1,5 Metern zueinander. Die Veranstalter müssen zudem die Namen der Teilnehmenden protokollieren.

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Versammlungen müssen angezeigt werden und können zum Infektionsschutz behördlich verboten, beschränkt oder mit Auflagen versehen werden.

Die ersten Freibäder konnten seit 1. Juni öffnen, seit 15. Juni sollen Freibäder bei Vorlage eines Hygienekonzeptes generell geöffnet werden.

Sporthallen und Fitnessstudios dürfen seit 27. Mai wieder öffnen - unter Auflagen.

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Corona-App startet in Deutschland
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Derweil ist die Zahl der weltweit bestätigten Coronavirus-Fälle auf über acht Millionen angestiegen. Brennpunkte sind insbesondere Lateinamerika und die USA.  © Reuters

Corona-Lockerungen im Saarland

Seit dem 1. Juni können sich bis zu zehn Menschen treffen und nicht mehr wie bisher nur fünf - auch in Gaststätten.

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Museen, Zoos sowie Sport- und Spielplätze können unter Auflagen geöffnet werden. Das Gleiche gelte für Friseure, Kosmetiker und Piercing- oder Tattoostudios. Gottesdienste sind ebenfalls wieder möglich.

Versammlungen im Sinne des Versammlungsgesetzes unter freiem Himmel sind unter Auflagen erlaubt, so müssen etwa die Hygiene- und Abstandsvorschriften eingehalten werden.

Veranstaltungen im Freien mit bis zu 350 Personen und in geschlossenen Räumen mit bis zu 150 Personen sind unter Auflagen wieder erlaubt. Ab dem 13. Juli sind Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 500 Menschen zugelassen, in geschlossenen Räumen mit bis zu 250. Ab 24. August sind Höchstgrenzen von 1000 Teilnehmern unter freiem Himmel und 500 in geschlossenen Räumen vorgesehen.

Die Kitas konnten seit dem 8. Juni einen eingeschränkten Regelbetrieb aufnehmen. Mitte August ist wieder an allen Schulen normaler Präsenzunterricht mit Schulpflicht vorgesehen, inzwischen sind im Saarland Sommerferien.

Gaststätten dürfen seit dem 18. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Unter anderem muss das Personal Mundschutz tragen, die Gaststätten müssen um 23 Uhr schließen. Bars können ebenfalls öffnen, bewirtet wird allerdings ausschließlich an Tischen, ein Aufenthalt an der Theke ist nicht gestattet.

Bei Hotels ist seit 18. Mai der normale touristische Betrieb wieder möglich – im Rahmen geltender Beschränkungen. Auch Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen wieder für den Tourismus öffnen.

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Freibäder und Hallenbäder dürfen seit 8. Juni wieder unter Auflagen öffnen. Sport treiben in Hallen ist wieder erlaubt - im Fitnessstudio und beim Vereinssport. Auch Freizeitparks dürfen wieder Besucher empfangen.

Corona-Lockerungen in Rheinland-Pfalz

Seit dem 10. Juni dürfen sich bis zu zehn Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte treffen. Demonstrationen sind unter Auflagen möglich.

Der Unterricht hatte zuletzt stufenweise wieder begonnen - jetzt sind Sommerferien. Mitte August ist wieder normaler Präsenzunterricht geplant.

Die Kitas sind seit dem 2. Juni für alle offen, wenn auch mit Einschränkungen. Bis zum 1. August sollen sie wieder den normalen Regelbetrieb aufnehmen.

Gaststätten und Bars dürfen wieder unter Auflagen öffnen - seit dem 10. Juni auch wieder bis 24 Uhr. Essen und Trinken darf seit 27. Mai wieder an der Theke abgeholt werden. Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze dürfen wieder öffnen. Sie müssen auch die Schutzmaßnahmen einhalten. Gleiches gilt für Familienferienstätten oder Jugendherbergen.

Bus- und Schiffsreisen sind seit dem 10. Juni wieder möglich. Auch Wellnessbereiche (in Hotels und die Freizeitparks) dürfen dann wieder aufmachen.

Die Landesmuseen dürfen wieder besichtigt werden. Die KZ-Gedenkstätten in Osthofen und Hinzert sind bereits seit dem 12. Mai wieder öffentlich zugänglich.

Innen dürfen sich bei Veranstaltungen, darunter auch Messen oder Märkte, unter Auflagen versammeln seit dem 24. Juni bis zu 150 versammeln. Im Freien sind Veranstaltungen seit 24. Juni mit bis zu 350 Menschen möglich, wenn der Abstand gewahrt bleibt und Kontaktdaten erfasst werden. Familienfeste oder Hochzeiten sind unter anderem dann möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird und höchstens 75 Gäste kommen.

Auch Kinos dürfen in Rheinland-Pfalz seit 27. Mai unter Auflagen wieder öffnen, ebenso Theater, Opern, Konzerthäuser und Kleinkunstbühnen. Die Maskenpflicht während des Sitzens in Kinos und Theatern entfällt seit 10. Juni. Chöre dürfen dann ebenfalls wieder proben.

Freibäder dürfen seit 27. Mai öffnen, Fitnessstudios ebenfalls, Hallenbäder und Freizeitparks seit 10. Juni. Auch Vereinssport in Hallen ist wieder möglich.

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RND-Videoschalte zur Telefonkonferenz der Kanzlerin: Tobias Peter im Gespräch mit Tim Szent-Ivanyi
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“Mehr Entscheidungsverantwortung an die Bundesländer” – so lautet die Losung des Tages. Eine Analyse des RedaktionsNetzwerk Deutschland.  © RND

Corona-Lockerungen in Baden-Württemberg

Nach Gottesdiensten, Zoos und Friseuren wurden auch in Baden-Württemberg nach und nach weitere Bereiche gelockert.

Speiselokale dürfen wieder öffnen, Kneipen und Bars dürfen seit dem 2. Juni wieder öffnen. Ferienwohnungen, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze können bereits seit dem 29. Mai wieder ganz öffnen, genau wie Hotels.

Die Kontaktbeschränkungen sehen nun so aus: In der Öffentlichkeit dürfen sich 20 Menschen aus mehreren Haushalten öffentlich treffen. Bei privaten Veranstaltungen gibt es keine zahlenmäßigen Beschränkungen, wenn alle Personen miteinander verwandt sind.

Versammlungen sind erlaubt - mit Auflagen zur Sicherstellung des Infektionsschutzes - etwa zu Abständen oder Höchstteilnehmerzahlen.

Öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 100 Menschen sind seit 1. Juli wieder möglich - sogar mit bis zu 250 Menschen, wenn es fest zugewiesene Sitzplätze und ein festes Programm gibt. Ab dem 1. August ist auch eine Teilnehmerzahl von bis zu 500 Menschen erlaubt. Nach monatelanger Zwangspause sollen die Messen im Land ab 1. September wieder öffnen dürfen - auch mit mehr als 500 Personen. Großveranstaltungen wie Volksfeste, auf denen kaum Hygienemaßnahmen durchsetzbar sind, bleiben bis Ende Oktober verboten.

Seit dem 15. Juni sollen alle Schüler zumindest zeitweise wieder Präsenzunterricht erhalten. Die Kitas können wieder vollständig öffnen.

Fitnessstudios sind seit dem 2. Juni wieder geöffnet. Auch Sportvereine dürfen nun in Hallen trainieren. Schon länger konnten die Menschen wieder Museen besuchen.

Freizeit-Fußballer dürfen bereits im Zuge der Lockerungen für den Breitensport mit strengen Auflagen wieder auf den Rasen zurückkehren. Spielsituationen mit Körperkontakt sind weiter untersagt. Die Lockerungen unter strengen Hygiene- und Abstandsauflagen für den Breitensport im Freien gelten seit dem 11. Mai.

Freizeitparks dürfen seit dem 29. Mai öffnen, Freibäder unter Auflagen seit dem 6. Juni.

Corona-Lockerungen in Bayern

Seit dem 17. Juni dürfen sich im öffentlichen Raum wieder Gruppen von bis zu zehn Personen treffen - bislang waren solche Treffen auf Angehörige zweier Haushalte beschränkt. Bei privaten Veranstaltungen gibt es keine zahlenmäßigen Beschränkungen, wenn alle Personen miteinander verwandt sind. Seit 9. Mai ist zudem der Besuch von Verwandtschaft in Pflegeheim und Krankenhaus möglich.

Hochzeits- und andere Feiern, aber auch Schulabschlussfeiern und Vereinssitzungen dürfen stattfinden - bislang mit bis zu 50 Personen in Innenräumen oder 100 Personen im Freien. Ab dem 8. Juli ist eine größere Anzahl möglich: Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 200 Personen im Freien. Auch Schulabschlussfeiern können in dieser Größenordnung stattfinden.

Seit dem 11. Mai dürfen alle Geschäfte sowie Zoos, Bibliotheken und Museen öffnen. Seit dem 22. Juni können in Läden rund doppelt so viele Menschen einkaufen wie bisher, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Mitarbeiter können zudem unter bestimmten Umständen auf das Tragen einer Maske verzichten.

Seit dem 15. Juni gibt es für alle Schüler wieder Präsenzunterricht. Seit 1. Juli dürfen auch alle Kinder zurück in Kindergärten und Krippen.

Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten durften am 11. Mai ebenfalls wieder öffnen. Besucher sollten sich aber vorher über Öffnungszeiten informieren, denn viele Museen etwa haben montags regulär zu.

Fitnessstudios und Indoor-Sportstätten dürfen seit dem 8. Juni wieder öffnen. Auch der Lehrgangsbetrieb im Sport ist seit dem 22. Juni wieder gestattet. Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport von 20 Personen sind aufgehoben. Die Teilnehmerbegrenzung ist nun abhängig von der Raumgröße und der Art der Belüftung.

Wirts- und Biergärten dürfen seit 18. Mai öffnen - also zunächst nur Gastronomie-Außenbereiche. Seit dem 25. Mai, dürfen die Wirte die Innenbereiche öffnen. Bars und Kneipen müssen dagegen auch weiterhin geschlossen bleiben.

Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen seit dem 30. Mai wieder öffnen - Wellnessbereiche dürfen seit dem 22. Juni wieder öffnen.

Über Demonstrationen soll im konkreten Einzelfall entschieden werden. Versammlungsorte müssen genügend Platz für den Mindestabstand bieten.

Freizeitparks dürfen seit dem 30. Mai öffnen, Freibäder und Schwimmbadanlagen im Freien dürfen öffnen. Hallenbäder, Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbäder einschließlich der Wellness-Bereiche dürfen seit dem 22. Juni wieder öffnen. Seit 15. Juni dürfen Theaterbetriebe, Kinos und Konzertsäle wieder öffnen.

Corona-Lockerungen in Thüringen

In Thüringen haben Friseure und Kosmetiker seit 4. Mai wieder geöffnet. Auch Spielplätze, Musikschulen, Bibliotheken und Fahrschulen können die Arbeit wieder aufnehmen – unter Einhaltung von besonderen Hygieneauflagen.

Seit dem 2. Juni gibt es einen eingeschränkten Regelbetrieb in den Kindergärten unter bestimmten Voraussetzungen, entscheiden können die Kommunen selbst. Auch Grundschulen öffnen für alle Kinder täglich. An weiterführenden Schulen kann der Unterricht im Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Distanzlernen erfolgen.

Seit 13. Juni gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Allerdings empfiehlt eine neue Grundverordnung, sich nur mit einem weiteren Haushalt oder mit maximal zehn Menschen zu treffen. Seit 23. Mai sind Demonstrationen ohne Beschränkungen der Teilnehmerzahl möglich. Maskenpflicht und Abstandsregeln bleiben bestehen - vorerst bis Ende August.

Messen, Spezialmärkte und andere gewerbliche Ausstellungen sind erlaubt, wenn genehmigte Infektionsschutzkonzepte vorliegen. Private Feiern in geschlossen Räumen müssen ab 30 Teilnehmern zwei Tage im Voraus bei der jeweiligen Kommune angemeldet werden.

Gottesdienste sind in Thüringen bereits seit dem 23. April unter beschränkter Teilnehmerzahl wieder möglich. Gaststätten, Bars und Hotels dürfen wieder öffnen. Die Regelung gilt auch für Campingplätze, Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie vergleichbare Angebote. Voraussetzung sei, dass die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten würden.

Seit dem 1. Juni können Freibäder sowie Badeseen wieder öffnen. Fitnessstudios dürfen wieder öffnen, Vereine können seit dem 1. Juni in Hallen zurückkehren. Seit 13. Juni ist der Besuch von Hallenbädern, Saunen, Thermen möglich, wenn ein Infektionsschutzkonzept genehmigt wurde. Auch Freizeitparks dürfen öffnen - solange es sich nicht um Kirmes-Veranstaltungen oder Ähnliches handelt. Museen dürfen öffnen.

Die neue Thüringer Schutzverordnung sieht außerdem vor, dass Kommunen weitgehend eigenständig über weitere Lockerungen entscheiden sollen.

Corona-Lockerungen in Sachsen

In Sachsen galt die Maskenpflicht zuerst, auch bei den Lockerungen war das Land vorn dabei.

Die ersten Schüler waren bereits am 20. April an die Schulen zurückgekehrt. Sachsen hatte am 12. Mai weitreichende Lockerungen der Beschränkungen beschlossen. Seit dem 29. Juni sollte der Kita-Betrieb wieder so laufen wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Ein eingeschränkter Betrieb gilt bis zu den Sommerferien weiterhin für Grund- und Förderschulen, Horte und weiterführende Schulen.

Es können sich zwei Hausstände treffen. Auch Treffen mit bis zu zehn Menschen sind erlaubt - sowohl drinnen als auch draußen. Und Kundgebungen sind nicht mehr auf eine bestimmte Anzahl von Teilnehmern begrenzt.

Seit dem 30. Juni dürfen an Familienfesten außerhalb privater Räume nunmehr bis zu 100 Personen teilnehmen. Musikclubs können bei Vorlage von Hygienekonzepten öffnen - allerdings bleibt das Tanzen dort tabu. In Jazzclubs oder anderen kleineren Lokalitäten können wieder Konzerte stattfinden.

Auch Tagungen, Kongresse und kleinere Messen mit höchstens 1000 Besuchern sind wieder zulässig - Voraussetzung sind entsprechende Hygienekonzepte.

Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Ferienwohnungen dürfen ebenso wieder öffnen, Campingplätze auch. Auch Kneipen, Biergärten und Restaurants dürfen in Sachsen seit dem 15. Mai unter strengen Hygiene-Auflagen wieder öffnen.

Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen, Freibäder sowie Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen wieder öffnen, wenn sie ein genehmigtes Hygienekonzept vorlegen. Sportstätten können im Innen- und Außenbereich genutzt werden. Hallenbäder dürfen öffnen, wenn die Kommunen deren Hygienekonzept genehmigt haben.

Geschäfte dürfen ohne Flächenbegrenzung auf 800 Quadratmeter öffnen. In Sachsen dürfen seit dem 4. Mai neben Friseuren auch Kosmetiksalons wieder offen haben, ebenso Museen, Bibliotheken, Zoos und botanische Gärten. Spielplätze dürfen unter Hygieneauflagen wieder öffnen.

Corona-Lockerungen in Sachsen-Anhalt

Die Landesregierung empfiehlt, sich mit nicht mehr als zehn Menschen zu treffen und den Kreis der Menschen, die man trifft, möglichst gering zu halten. Ein Kontaktverbot gibt es nicht mehr.

Seit dem 2. Juli dürfen zu privaten Feiern bis zu 50 Gäste eingeladen werden. Zu professionell organisierten Feiern wie Hochzeiten, Trauerfeiern oder Einschulungen sowie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen dürfen derzeit bis zu 1000 Menschen kommen. In geschlossenen Räumen ist die Teilnehmerzahl für solche Veranstaltungen zunächst auf 250 begrenzt, ab 29. August dürfen bis zu 500 kommen.

Kitas und Schulen kehren zu einem regulären Betrieb zurück. Grundschüler und Kitakinder kommen täglich in die Kitas und Grundschulen, an weiterführenden Schulen gibt es Wechselmodelle aus Präsenzunterricht und Distanzlernen. Schüler dürfen auch ohne den allgemein geltenden Corona-bedingten Mindestabstand unterrichtet werden.

Demonstrationen sind möglich, wenn die Versammlungsbehörde sie zusammen mit dem Gesundheitsamt erlaubt. Eine pauschale Höchstgrenze für Teilnehmer gibt es nicht.

Ferienwohnungen sind wieder geöffnet, Hotels und Campingplätze ebenfalls. Seit 28. Mai dürfen Menschen aus Deutschland für Ausflüge, Urlaub und Besuche wieder ins Land kommen.

Die Restaurants dürfen seit 22. Mai wieder öffnen - per Sondergenehmigung vom Kreis durften sie das auch schon am 18. Mai. Bars dürfen seit dem 28. Mai wieder öffnen.

Museen sind wieder geöffnet. Freizeitparks und Freibäder dürfen seit dem 28. Mai wieder öffnen. Auch Hallenbäder dürfen öffnen, wenn Abstands- und Hygieneanforderungen erfüllt sind.

Fitnessstudios dürfen seit dem 28. Mai wieder öffnen, auch Sport in Hallen war dann wieder erlaubt.

Corona-Lockerungen in Berlin

Auch in Berlin darf die Gastronomie unter strengen Auflagen wieder öffnen. Seit dem 2. Juni dürfen auch Kneipen und Bars wieder öffnen. Gäste müssen jedoch an Tischen Platz nehmen. Seit 10. Juni gilt keine Begrenzung der Öffnungszeiten mehr. Hotels und Ferienwohnungen sowie Campingplätze können seit dem 25. Mai öffnen.

Berlins Schulen haben seit dem 4. Mai wieder geöffnet, zunächst mit den Zehntklässlern. Bis Ende Mai konnten alle Schüler mit verringerter Stundenzahl in die Schulen gehen. Nach Ende der Sommerferien am 7. August sollen die Schulen zu einem Normalbetrieb zurückkehren.

Seit 15. Juni hat in den Kitas die Rückkehr zum Regelbetrieb begonnen, seit dem 22. Juni findet die Betreuung aller Kinder wieder in vollem Umfang statt.

Am 27. Juni ist die Pflicht zu Kontaktbeschränkungen weggefallen. Abstands- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin. Zudem dürfen künftig wieder mehr Menschen gleichzeitig in die Geschäfte. Der bisher gültige Richtwert von maximal einer Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche wird auf zehn Quadratmeter gesenkt.

Für Demonstrationen gilt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr. Dabei gilt weiter ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Auch Fahrschulunterricht ist wieder möglich - mit Masken.

Beim Sport ist in Berlin wieder vieles möglich. Das gilt vor allem für Aktivitäten zusammen mit anderen: Sportvereinen ist es wieder möglich, in Gemeinschaft Sport zu treiben. In Sporthallen dürfen seit 1. Juni bis zu zwölf Personen trainieren. Seit dem 25. Mai wird auch der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten im Freien wieder ermöglicht. Voraussetzung sind entsprechende Hygienekonzepte. Fitnessstudios dürfen in Berlin seit dem 1. Juni wieder öffnen, Strand- und Freibäder seit dem 25. Mai.

Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Tanzschulen dürfen ebenfalls seit dem 1. Juni ihren Betrieb aufnehmen.

Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl von Messen, Tagungen und gewerblichen Freizeitangeboten im Innenbereich wird bis zum 1. Oktober schrittweise auf 1000 erhöht, derzeit sind 300 erlaubt. Draußen dürfen bei solchen Veranstaltungen momentan bis zu 1000 und ab 1. September bis zu 5000 Menschen zusammenkommen. Diese Obergrenzen gelten auch für private/familiäre Veranstaltungen..

Großveranstaltungen bleiben bis 31. August untersagt. Für Demonstrationen gilt in Berlin künftig keine Begrenzung der Teilnehmerzahl mehr.

Corona-Lockerungen in Brandenburg

Seit dem 9. Mai dürfen unter strengen Auflagen alle Geschäfte und Spielplätze wieder geöffnet werden. Seit dem 28. Mai können sich bis zu zehn Menschen oder zwei Haushalte treffen. Private Feiern sind mit bis zu 50 Personen möglich. Das gilt für drinnen und draußen. Angehörige dürfen auch wieder Bewohner von Pflegeeinrichtungen besuchen.

Seit dem 15. Juni gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Abstands- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin.

Demonstrationen im Freien sind wieder ohne Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich, aber der Mindestabstand muss eingehalten und der Zutritt gesteuert werden.

Öffentliche und private Veranstaltungen dürfen seit 15. Juni wieder mit bis zu 1000 Menschen stattfinden, dazu zählen auch Gottesdienste und Konzerte. Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen bleiben bis Ende Oktober verboten. Darauf hat sich das Kabinett am 7. Juli verständigt. Abstands- und Hygieneregeln sowie im Freien ein geregelter Zutritt und in Räumen genügend Frischluft und das Erfassen von Personendaten müssen aber gewährleistet werden.

Kitas haben wieder für alle Kinder geöffnet, die Schulen sollen nach dem Ende der Sommerferien am 10. August zum regulären Betrieb zurückkehren. In Schulen und Kitas fällt der allgemeine Mindestabstand dann weg, nur nicht zwischen Lehrern. Dafür müssen Hygieneregeln wie das Händewaschen eingehalten werden.

Restaurants und Kneipen dürfen ohne Sperrzeit öffnen.

Bootsverleihe können öffnen. Vereinssportler können wieder im Freien trainieren, jedoch ohne Wettkämpfe. Fitnessstudios, Turn- und Sporthallen können seit dem 28. Mai unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln aufmachen.

Ferienwohnungen dürfen Gäste aufnehmen. Hotels und Pensionen dürfen – unter strengen Hygieneauflagen – seit dem 25. Mai wieder aufmachen. Auch Campingplätze sind geöffnet.

Museen können bereits wieder öffnen, Freizeitparks ebenfalls. Schwimmbäder dürfen dies seit dem 28. Mai.

Seit dem 6. Juni sollen dann auch Kulturveranstaltungen wie Konzerte, Theater und Kinos in Räumen mit bis zu 75 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 150 Personen stattfinden dürfen.

Corona-Lockerungen in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind seit dem 9. Mai wieder Restaurantbesuche möglich – sie dürfen seit 25. Mai statt bis 21 Uhr dann bis 23 Uhr Gäste bewirten, mit maximal sechs Erwachsenen pro Tisch. Ein Gast pro Tisch muss seine Daten hinterlassen. Bars und Kneipen dürfen seit dem 15. Juni aufmachen.

Seit 18. Mai dürfen bereits Hotels und Ferienwohnungen öffnen, Campingplätze sind ebenfalls wieder geöffnet. Seit 25. Mai dürfen auch Touristen aus anderen Bundesländern einreisen. Ab 10. Juli dürfen auch wieder Tagestouristen einreisen. Museen können wieder öffnen.

Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Physiotherapeuten und ähnliche Anbieter dürfen ihren Betrieb aufnehmen. Fitnessstudios dürfen öffnen. Auch Vereinssport in geschlossenen Räumen darf wieder betrieben werden.

Menschen können sich in Kürze wieder in unbegrenzter Zahl mit anderen treffen. Die Obergrenze von zehn Personen läuft am 10. Juli aus.

Schüler kehren bereits schrittweise in die Schulen zurück, Kitas stehen wieder allen Kindern offen. Nach den Sommerferien Anfang August wird es auch wieder einen verlässlichen und täglichen Regelunterricht für alle Schüler geben. Vorbehaltlich der Entwicklung der Infektionszahlen soll dann auch die 1,50-Meter-Abstandsregel aufgehoben werden.

Größere Veranstaltungen sollen wieder möglich sein: In Räumen dürfen es maximal 200 Menschen sein, bei Veranstaltungen im Freien 500. In Ausnahmen könnten auch bis zu 1000 Menschen zugelassen werden. Über diese Zahl hinaus soll es zunächst keine Genehmigungen geben. Demonstrationen und Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 300 Teilnehmern erlaubt.

Fahrschulen durften nach wochenlanger Schließung am 11. Mai wieder öffnen. Auch Fahrgastschifffahrten und Bootsverleihe sind seit 18. Mai an unter Auflagen wieder möglich.

Seit dem 25. Mai dürfen die Freibäder, Kinos und Reha-Kliniken wieder öffnen. Hallen- und Spaßbäder können seit 8. Juni wieder eingeschränkt öffnen. Seit dem 15. Juni dürfen wieder alle Schwimmgäste kommen. Freizeitparks dürfen wieder öffnen.

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Corona-Lockerungen in Hamburg

In Hamburg dürfen die Kinder wieder auf Spielplätzen spielen. Auch Gottesdienste sind wieder möglich. Zudem dürfen Museen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten wieder aufmachen. Alle Sportarten im Freien sind seit dem 13. Mai mit Abstand wieder möglich. Das bedeutet auch, dass alle Außensportanlagen wieder öffnen dürfen.

Freibäder dürfen seit dem 2. Juni unter Auflagen öffnen. Sporthallen, Fitness- und Sportstudios, Yoga-Studios, Tanzschulen und Indoor-Spielplätze dürfen schon seit 27. Mai wieder öffnen.

Die Hamburger Kitas sind seit 8. Mai wieder schrittweise in einen eingeschränkten Regelbetrieb gegangen. Seit 18. Juni dürfen wieder alle Kinder die Kindertagesstätten besuchen. In Hamburg sind seit dem 25. Juni Schulferien. Schulsenator Ties Rabe (SPD) geht davon aus, dass die Schulen nach den Ferien wieder ohne Mindestabstand in den Regelbetrieb gehen können.

Restaurants dürfen seit 13. Mai unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln wieder öffnen. Restaurants und Lokale dürfen ihre Gäste drinnen und draußen bewirten.

Seit dem 18. Mai dürfen Menschen in Pflegeheimen unter strengen Auflagen wieder von Angehörigen besucht werden.

In Hamburg sind unter Auflagen wieder Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig. Für größere Versammlungen gibt es keine Teilnehmerbegrenzung mehr. Es wird jeweils der Einzelfall mit Blick auf Hygiene- und Abstandsregeln geprüft.

Im privaten Rahmen können bis zu 25 Personen zu Feiern zusammenkommen, egal aus wie vielen Haushalten. Treffen in der Öffentlichkeit sind auf zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten begrenzt.

Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 Quadratmetern dürfen seit dem 13. Mai wieder öffnen. Allerdings dürfe pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche höchstens ein Kunde eingelassen werden. Hamburg erlaubt zudem den Betrieb von Autokinos wieder. Museen können wieder öffnen.

Hotels, Campingplätze und Ferienwohnungen dürfen Gäste empfangen.

Corona-Lockerungen in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein hat das öffentliche Leben seit 18. Mai in vielen Bereichen wieder kräftig angekurbelt. Hotels, Ferienwohnungen, Campingplätze, Fahrschulen dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Das Einreiseverbot für touristische und Freizeitzwecke entfällt ebenso wie das Betretungsverbot für Inseln und Halligen. Restaurants und Bars können öffnen. Öffnungszeiten-Beschränkungen für Restaurants wurden aufgehoben.

Auch die Kinos dürfen wieder öffnen. Gleiches gilt für die Spielhallen. Für beide gelten demnach deutlich reduzierte Besucherzahlen und 1,5 Meter Mindestabstand. Die Betreiber müssen zudem ein Hygienekonzept vorlegen.

Freibäder und Freizeitparks können seit 8. Juni wieder öffnen. Auch Hallenbäder sollen bei Vorlage von Konzepten zu Abstandsgeboten und Hygieneregeln grundsätzlich wieder öffnen dürfen.

Seit 22. Juni sind in Schleswig-Holstein die Kitas in den vollständigen Regelbetrieb zurückgekehrt. Die Schüler haben Ferien. Der Regelbetrieb an allen Schulen soll nach den Sommerferien mit dem neuen Schuljahr am 10. August wieder starten.

Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen sind im privaten Raum zulässig. Veranstaltungen im Freien sind für bis zu 250 Teilnehmende erlaubt, in geschlossenen Räumen für bis zu 100. Versammlungen mit bis zu 250 Teilnehmern sind unter Einhaltung des Mindestabstands möglich, Ausnahmen sind bei Genehmigung möglich.

Fitnessstudios dürfen öffnen und Vereine auch in Räumen trainieren.

Corona-Lockerungen in Niedersachsen

Restaurants, Gaststätten und Cafés dürfen unter strengen Hygieneauflagen seit dem 11. Mai wieder einen Vor-Ort-Verzehr anbieten. Bars dürfen seit 8. Juni öffnen.

Seit dem 22. Juni ist der Aufenthalt in der Öffentlichkeit in Gruppen von bis zu zehn Personen erlaubt. Wenn die Gruppen aus Angehörigen oder aus Mitgliedern von höchstens zwei Haushalten bestehen, dürfen sich jetzt sogar mehr als zehn Menschen treffen. Auch das Picknicken und Grillen im Freien ist wieder erlaubt.

Messen sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Für private Feiern zum Beispiel in einem Restaurant gelten die Kontaktbestimmungen mit der Obergrenze von zehn Personen, sofern es sich nicht ausschließlich um Angehörige oder die Mitglieder zweier Haushalte handelt. Für Veranstaltungen etwa im Kulturbereich wird die Obergrenze zum Montag von 250 auf 500 Besucher angehoben.

Auch Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen wieder an Gäste vermieten. Hotels dürfen wieder öffnen.

Im Handel dürfen alle Geschäfte unabhängig von ihrer Größe wieder öffnen. Auch Kosmetikstudios, Massagepraxen und Fahrschulen können ihre Dienste wieder anbieten.

Seit dem 8. Juni können Demos unter freiem Himmel auch ohne Ausnahmegenehmigung stattfinden.

Die Kitas wurden zum 22. Juni wieder für alle Kinder geöffnet. Nach den Abschlussjahrgängen 4, 9/10 und 13 ging es am 11. Mai auch für die Stufe 12 zurück in die Schule. Eine Woche später folgten die Drittklässler und die Jahrgänge 9/10 ohne Abschlussprüfung. Seit 15. Juni haben alle Jahrgänge wieder Unterricht.

Gottesdienste sind schon jetzt wieder möglich. Für Demonstrationen sind Ausnahmegenehmigungen drin. Freibäder, Freizeitparks, Indoor-Sportanlagen wie Fitnesscenter dürfen seit 25. Mai unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Hallenbäder sind seit 8. Juni wieder zugänglich.

Museen können wieder öffnen, auch Kinos und Theater dürfen seit dem 22. Juni öffnen. Allerdings müssen die Zuschauer sich an den Mindestabstand halten und, wenn die Vorstellung drinnen stattfindet, einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Zahl der Besucher ist auf höchstens 250 beschränkt - und die Veranstalter müssen, wie man es mittlerweile etwa vom Friseur oder aus dem Restaurant kennt, die Kontaktdaten der Gäste erfassen, um mögliche Infektionsketten später nachverfolgen zu können.

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Corona-Lockerungen in Nordrhein-Westfalen

Alle Kita-Kinder werden wieder betreut - allerdings mit weniger Stunden pro Woche als normal. Im Kreis Gütersloh sind Kitas aktuell geschlossen. In Nordrhein-Westfalen war am 26. Juni der letzte Schultag vor den Sommerferien.

Gruppen mit bis zu zehn Personen dürfen sich im Freien treffen. Sind es Personen aus zwei Haushalten, dürfen es auch mehr sein. Im Kreis Gütersloh dürfen sich nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies bis zum 7. Juli nur zwei Menschen im Freien treffen, wenn sie nicht aus einem Haushalt sind.

In Krankenhäusern, Pflege- und Behinderteneinrichtungen darf seit dem 11. Mai unter strengen Auflagen wieder Besuch empfangen werden. Ab sofort ist auch wieder ausdrücklich körperlicher Kontakt wie etwa Umarmungen in Pflegeheimen erlaubt. Auch Café-Besuche außerhalb der Einrichtungen sind wieder möglich. Seit 1. Juli können Bewohnerinnen und Bewohner zudem wieder Besuch in ihren Zimmern empfangen.

Demonstrationen sind grundsätzlich erlaubt - bei Einhaltung der Abstandsregeln und einer Höchstzahl der Teilnehmer, gerechnet auf die Gesamtfläche. Im Kreis Gütersloh sind Demos vorerst bis zum 7. Juli verboten.

Unabhängig von ihrer Größe dürfen Geschäfte unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln seit 11. Mai wieder öffnen.

Seit dem 11. Mai dürfen Gaststätten wieder öffnen. Die Erlaubnis gilt für den Innen- und den Außenbereich. Unter anderem müssen die Kontaktdaten eines jeden Besuchers registriert werden. Bars können ebenfalls ihren Betrieb unter Auflagen wieder aufnehmen.

Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen seit 11. Mai unter Auflagen auch zu touristischen Zwecken wieder genutzt werden. Die Öffnung von Hotels und Pensionen ist seit dem 18. Mai erlaubt.

Messen dürfen nur unter Auflagen durchgeführt werden. An Veranstaltungen im Kultur- oder Bildungsbereich dürfen grundsätzlich wieder mehr als 100 Personen teilnehmen. Feste wie Jubiläen, Hochzeiten, Taufen, Geburtstage oder Abschlussfeiern mit höchstens 50 Teilnehmern sind unter Auflagen erlaubt - Voraussetzung sind die Beachtung von Hygieneregeln und die Erfassung der Personalien der Gäste. Im Kreis Gütersloh sind Zusammenkünfte vorerst bis zum 7. Juli verboten.

Freizeitparks, Ausflugsschiffe, Fahrrad- und Bootsverleihe dürfen öffnen. Museen sind offen. Theater und Kinos dürfen seit dem 30. Mai unter Auflagen wieder Vorstellungen geben. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern muss gewährleistet werden. Seit 11. Mai dürfen Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen der Sportvereine unter strengen Auflagen wieder öffnen. Das gilt seit 20. Mai auch für die Freibäder, in den Schwimmbecken gilt Mindestabstand.

Freizeitparks dürfen Besucher hereinlassen. Auch Wellnesseinrichtungen und Saunabetriebe können seit dem 15. Juni unter Hygieneauflagen wieder öffnen. Dasselbe gilt für Erlebnis- und Spaßbäder.

Schon seit dem 7. Mai erlaubt NRW wieder kontaktlosen Breitensport wie Tennis oder Golf und den Trainingsbetrieb im Freien. Voraussetzung ist die Einhaltung von 1,5 Metern Abstand zwischen den Sportlern. Seit dem 30. Mai dürfen Sportbegeisterte auch in Sparten mit unvermeidbarem Körperkontakt wieder ihren Sport ausüben. Seit dem 15. Juni ist das auch in geschlossenen Räumen für Gruppen wieder erlaubt.

Corona-Lockerungen in Hessen

In Hessen sind neben Spielplätzen, Zoos, Gärten und Museen auch Hundesalons sowie Copyshops und Musikschulen wieder geöffnet. Auch Friseure, Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie Massagepraxen dürfen wieder ihre Dienste anbieten.

Restaurants und Bars sind geöffnet, vorgeschrieben ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Gästen. Pensionen, Privatzimmer, Campingplätze und Hotels dürfen ebenfalls ihren Betrieb für den Tourismus wieder aufnehmen. Diskotheken und Tanzklubs bleiben aber vorerst weiter geschlossen. Aber auch Spielhallen, Casinos und Wettbüros dürfen wieder aufmachen.

Die Kontaktbeschränkungen wurden gelockert, seit 11. Juni können sich nun bis zu zehn Menschen treffen, unabhängig von der Zahl der Haushalte. Bislang durften nur Angehörige aus zwei Haushalten zusammen unterwegs sein.

Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sollen künftig drei Mal in der Woche besucht werden können. Menschen mit Behinderung, die stationär betreut werden, sollen jeden Tag eine Person empfangen dürfen. Diese Regelungen gelten seit dem 22. Juni und sollen auch am Wochenende möglich sein.

Die Schulen in Hessen kehren nach Ende der Sommerferien Mitte August zum gemeinsamen Präsenzunterricht für alle Kinder und Jugendlichen zurück, inzwischen sind Sommerferien. Das Abstandsgebot wegen der Corona-Pandemie gelte dann nicht mehr im Unterricht. Die Kindertagesstätten sind seit 6. Juli wieder vollständig geöffnet.

Demonstrationen sind unter Auflagen erlaubt. Prinzipiell müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen nicht mehr genehmigt werden, wenn ein Hygiene- und Abstandskonzept vorliegt. Zuschauer bei Sportveranstaltungen sind seit 6. Juli wieder erlaubt, sofern ein Hygienekonzept vorliegt und jedem Zuschauer drei Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

Bisher untersagter Freizeitsport ist in Hessen seit 9. Mai an eingeschränkt wieder möglich. Er müsse kontaktfrei und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen ausgeübt werden. Fitnessstudios können wieder öffnen, Vereine wieder in Hallen trainieren.

Museen dürfen wieder öffnen, prinzipiell auch Kinos, wenn sie Hygiene- und Abstandsregeln gewährleisten können.

Und auch Theater, Opern- und Konzerthäuser in Hessen dürfen unter Einhaltung von Auflagen seit dem 9. Mai wieder öffnen. Ausgenommen seien Konzerte und Veranstaltungen, bei denen die erforderlichen Abstandsregeln nicht eingehalten werden könnten.

Auch für große Läden ist wieder Geschäftsbetrieb möglich. Die Verkaufsflächenbegrenzung von 800 Quadratmeter im Einzelhandel besteht seit dem 9. Mai nicht mehr. Stattdessen gilt die Regel: ein Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Schwimmbäder, Saunen und Badeseen dürfen seit 15. Juni wieder öffnen. Seit dem 1. Juni waren in Schwimmbädern bereits wieder Schwimmkurse und Schwimmtraining von Vereinen möglich gewesen.

RND/dpa/das

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