Aktivisten wollen Flugzeug in Berlin am Start hindern

  • Kurz nach der Eröffnung des Flughafens Berlin-Schönefeld kommt es zu einem Zwischenfall.
  • Klimaschutzaktivisten versuchen, ein Flugzeug am Start zu hindern.
  • Flughafenfeuerwehr und Bundespolizei beenden die Aktion.
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Berlin. Mehrere Aktivisten der Klimaschutzgruppe Extinction Rebellion haben versucht, den Start eines Flugzeugs am Berliner Flughafen zu verhindern. Ein Aktivist habe sich beim Boarding für einen Flug nach Istanbul mit der türkischen Fluggesellschaft Pegasus Airlines an die Tür des Flugzeugs geklebt, ein anderer an die Gangway, zwei weitere an den Boden des Rollfelds, sagte eine Sprecherin der Gruppe.

Der Flug startete laut Bundespolizei vom alten Teil des Flughafens Schönefeld.

Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, die Aktion sei inzwischen beendet. Die Maschine startete. Flughafenfeuerwehr und Bundespolizei seien gemeinsam im Einsatz gewesen, um die Aktivisten vom Boden und von der Maschine zu lösen. Die Identität der vier Mitglieder der Gruppe werde nun überprüft. Auch mögliche strafrechtliche Konsequenzen würden erörtert.

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Fast zeitgleich zu der Aktion wurde der neue Hauptstadtflughafen BER eröffnet.

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Extinction Rebellion protestiert aus Klimaschutzgründen gegen den weltweiten Flugverkehr. Zuvor hatten sich Klimaschützer vom Eingangsgebäude des Flughafens abgeseilt.

RND/dpa

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