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Ägypten: Neuwahl des Parlaments gestartet – kaum Widerstand erwartet

  • Die erste Runde der Parlamentswahlen in Ägypten hat am Samstag begonnen.
  • Insgesamt sind rund 63 Millionen Menschen wahlberechtigt.
  • Überraschungen dürfte es nicht geben.
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Kairo. In Ägypten hat am Samstag die erste Runde der Parlamentswahlen begonnen. Noch bis Sonntag sind die Berechtigten in 14 der 27 Provinzen des Landes aufgerufen, über 568 Sitze des Unterhauses abzustimmen, unter anderem in Giseh und Alexandria.

Die übrigen 13 Provinzen mit der Hauptstadt Kairo sind in zwei Wochen an der Reihe. Außerdem gibt es noch Stichwahlen. Insgesamt sind rund 63 Millionen Ägypterinnen und Ägypter wahlberechtigt. Das Endergebnis wird für Dezember erwartet.

Die Hälfte der Sitze wird im Direktwahlverfahren vergeben, die andere Hälfte über vier Parteilisten. Präsident Abdel Fattah al-Sisi darf zusätzlich 28 Abgeordnete benennen.

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Keine offizielle Opposition zu ägyptischer Regierung

Das Ergebnis dürfte ein Unterhaus voller Anhänger des Präsidenten sein. Eine offizielle Opposition gibt es nicht. Öffentliche Kritik an der Regierung ist in der Öffentlichkeit nur schlecht möglich. Die meisten Medien unterstützen Al-Sisi und stellen Kritiker immer wieder als Verräter und Unterstützer der als Terrororganisation verbotenen Muslimbruderschaft dar.

In den vergangenen Jahren wurden nicht nur Islamisten verfolgt, sondern auch säkular eingestellte Regierungskritiker, Demokratie-Aktivisten und Journalisten.

RND/AP

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