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Afghanistan: Taliban ermorden Regierungssprecher

Afghanische Sicherheitskräfte zielen mit ihren Waffen während eines Gefechts mit Mitgliedern der Taliban. In der afghanischen Provinzhauptstadt der gleichnamigen Provinz Herat haben sich scheinbar die afghanischen Streitkräfte durchsetzen können und drängten die Taliban an den Stadtrand zurück.

Kabul. Die militant-islamistischen Taliban haben den Sprecher der afghanischen Regierung getötet. Dawa Khan Menapal sei am Freitag von Bewaffneten erschossen worden, teilte das Innenministerium in Kabul mit. Die Taliban bekannten sich zu der Tat. Sprecher Sabihullah Mudschahid sagte der Nachrichtenagentur AP, Menapal sei für seine Taten bestraft worden.

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Menapal leitete die Pressearbeit der Regierung und stand in dieser Funktion mit in- und ausländischen Medien in Kontakt. In den vergangenen Monaten hatte es in Afghanistan eine Reihe von Anschlägen auf Journalisten und Menschenrechtsaktivistin gegeben.

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Innenminister Horst Seehofer brachte zudem Anreize für freiwillige Ausreisen ins Spiel. Kritik gab es von Seiten der SPD-Parteispitze.

Am Dienstag hatten die Taliban einen Anschlag verübt, der den kommissarisch amtierenden Verteidigungsminister Bismillah Chan Mohammadi zum Ziel hatte. Acht Menschen kamen ums Leben. Mohammadi blieb unverletzt.

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Die Taliban haben sich mit dem Abzug der internationalen Truppen zuletzt zunehmend Territorium in Afghanistan gesichert. Nachdem sie zunächst ländliche Gebiete überrannt und Grenzposten besetzt hatten, belagern sie mittlerweile zunehmend auch große Ballungszentren. Unter anderem konnten sie die Provinzhauptstadt Laschkarga in Helmand fast zur Gänze unter ihre Kontrolle bringen.

Gleichzeitig sicherten sich die Taliban mit dem Abzug der internationalen Truppen zunehmend Territorium in Afghanistan.

RND/AP

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