Afghanistan-Friedenskonferenz verschoben

  • Die Afghanistan-Friedenskonferenz in Istanbul ist verschoben worden.
  • Sie soll nun nach dem Ende des Fastenmonats Ramadan beginnen.
  • Zuletzt hatten die Taliban ihre Teilnahme vor einem vollständigen Abzug internationaler Truppen aus Afghanistan ausgeschlossen.
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Istanbul. Die Afghanistan-Friedenskonferenz, die am Samstag in Istanbul beginnen sollte, ist auf die Zeit nach dem Ende des Fastenmonats Ramadan verschoben worden. Zur Begründung sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Dienstagabend im Sender Habertürk, es bestehe Unklarheit über die Teilnahme. Der Fastenmonat Ramadan endet Mitte Mai.

Die Taliban hatten zuletzt ihre Teilnahme vor einem vollständigen Abzug internationaler Truppen aus Afghanistan ausgeschlossen. Die USA hatten vergangene Woche den Abzug ihrer Truppen bis zum 11. September angekündigt. Er soll am 1. Mai beginnen, dem ursprünglich anvisierten Tag des Abschlusses des Abzugs.

Konferenz sollte Friedensprozess beschleunigen

Die US-initiierte Afghanistan-Konferenz in der Türkei sollte den afghanischen Friedensprozess beschleunigen. In den vergangenen Tagen und Wochen hatte es zahlreiche Konsultationen von Vertretern der USA, der Türkei, der Vereinten Nationen, der afghanischen Regierung und der Taliban gegeben, um die für ursprünglich mehrere Tage geplante Konferenz vorzubereiten und die Positionen der Konfliktparteien einander anzunähern.

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Die Konferenz war bereits zuvor von Mitte auf Ende April verschoben worden.

RND/dpa

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