Wegen Afghanistan-Evakuierung: Maas bot vorzeitigen Rücktritt als Außenminister an

Heiko Maas, Außenminister von Deutschland, spricht am 2. September 2020 im Auswärtigen Amt.

Der ehemalige Außenminister Heiko Maas (SPD) hat im vergangenen Spätsommer wegen der teils chaotisch verlaufenen Evakuierung aus Afghanistan seinen vorzeitigen Rückzug erwogen.

München. Wegen der teils chaotisch verlaufenen Evakuierung aus Afghanistan hat der damalige Außenminister Heiko Maas (SPD) im vergangenen Spätsommer seinen vorzeitigen Rückzug erwogen. „Ich habe darüber auch mit Olaf Scholz gesprochen und wäre auch zu einem Rücktritt bereit gewesen“, sagte Maas in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag).

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Gemeinsam mit dem damaligen Vizekanzler sei er aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Rücktritt mitten in der Evakuierung die Abläufe „noch weiter verkompliziert“ hätte.

Maas: Amt des Außenministers ist guter Abschluss

Dass Maas der neuen Ampel-Regierung nicht mehr angehört, war nach seiner eigenen Darstellung allerdings lange geplant. Er habe nie als Politiker in Pension gehen wollen, erklärte der Sozialdemokrat. „Ich finde, dass das Amt des Außenministers ein guter Abschluss einer politischen Regierungslaufbahn ist.“

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Daher habe er auch schon bei der Amtsübernahme im Jahr 2018 mit der SPD-Spitze besprochen, „dass diese Berufung auf eine Legislaturperiode begrenzt sein wird“.

RND/dpa

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