Afghanistan: Bundeswehr beginnt Reduzierung ihrer Truppen

  • Ende Februar hatten die USA mit den Taliban ein Abkommen über Wege zum Frieden in Afghanistan geschlossen.
  • Es soll einen stufenweisen Abzug der US-Truppen aus dem Land einleiten, damit haben die USA bereits begonnen.
  • Nun folgt auch die Bundeswehr.
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Berlin. Die Bundeswehr beginnt mit einer Reduzierung ihrer Truppen in Afghanistan. Die Zahl der Soldaten werde in der Folge des Abkommens zwischen den USA und den Taliban verringert, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag aus Militärkreisen. Derzeit sind rund 1300 Soldaten als Teil der Nato-Mission “Resolute Support” in Afghanistan.

Interne Prüfungen hatten ergeben, dass der Auftrag zur Ausbildung und Beratung afghanischer Truppen auch bei einer Reduzierung um 18 Prozent fortgesetzt werden kann. Im Norden Afghanistans ist Deutschland mit der Bundeswehr auch eine sogenannte Rahmennation, die Leistungen für andere beteiligte Streitkräfte bereithält.

Trotz Abkommen gab es zunächst weiter Gewalt

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Ende Februar hatten die USA nach langen Verhandlungen mit den Taliban ein Abkommen über Wege zum Frieden in Afghanistan geschlossen. Es soll einen stufenweisen Abzug der US-Truppen aus dem Land einleiten und zu innerafghanischen Friedensgesprächen führen.

Trotz des Abkommens gab es zunächst weiter Gewalt. Zudem gibt es nach wie vor Streit über den Ausgang der Präsidentschaftswahl. Die US-Streitkräfte haben bereits einen Abzug begonnen.

RND/dpa

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