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Auswärtiges Amt: Ausreise aus Afghanistan bleibt Nadelöhr – Visa werden schnell erteilt

Evakuierte aus Afghanistan verlassen ein Flugzeug vom Typ Airbus A310 der Luftwaffe und betreten Busse auf dem Gelände vom Flughafen Hannover-Langenhagen.

Berlin. Deutsche Botschaften haben in den Nachbarländern Afghanistans bisher etwa 1600 Visa für eine Weiterreise Geflüchteter in die Bundesrepublik ausgestellt.

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Dieser Weg einer Ausreise auf dem Landweg sei bisher von rund 1200 Afghanen genutzt worden, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Davon nutzten 1100 die Möglichkeit eines organisierten Weiterflugs aus der pakistanischen Hauptstadt Islamabad nach Deutschland.

Gespräche mit Taliban laufen

In den Botschaften würden Visa auf Grundlage einer vom Bundesinnenministerium erteilten Aufnahmezusage sehr schnell erteilt, sagte der Sprecher. „Das Nadelöhr ist vielmehr die Ausreise aus Afghanistan und die Einreise in die Nachbarstaaten“, ergänzte er.

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Sowohl die neuen Machthaber in Afghanistan als auch die Nachbarstaaten machten dafür einen afghanischen Pass zur Voraussetzung. Dazu liefen Gespräche mit den Taliban und den Nachbarstaaten.

Bereits in der vergangenen Woche konnten nach diesen Angaben mit drei Flügen mehr als 70 Deutsche und deren afghanische Familienangehörige nach Doha ausfliegen. Insgesamt seien somit etwa 250 Deutsche und etwa 60 Afghaninnen und Afghanen über Doha aus Afghanistan ausgereist. Noch am Montag sei ein weiterer Flug geplant, sagte er.

RND/dpa

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