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Afghanische Soldaten fliehen vor Taliban: Tadschikistan mobilisiert 20.000 Reservisten

  • Die zentralasiatische Republik Tadschikistan mobilisiert 20.000 Reservisten für den Schutz ihrer Grenze zu Afghanistan.
  • In der Nacht zum Montag waren mehr als 1000 afghanische Soldaten vor den islamistischen Talibankämpfern in die Ex-Sowjetrepublik geflohen.
  • Es war die bisher größte Zahl an Menschen innerhalb eines Tages, die sich in Sicherheit bringen wollten.
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Duschanbe. Die zentralasiatische Republik Tadschikistan mobilisiert 20.000 Reservisten für den Schutz ihrer Grenze zu Afghanistan.

Das ordnete Präsident Emomali Rachmon an, nachdem in der Nacht zum Montag mehr als 1000 afghanische Soldaten vor den islamistischen Talibankämpfern in die Ex-Sowjetrepublik geflohen waren. Es war die bisher größte Zahl an Menschen innerhalb eines Tages, die sich in Sicherheit bringen wollten.

Russland, das in Tadschikistan Streitkräfte stationiert hat, stellte weitere Hilfe in Aussicht. „Sollten zusätzliche Anstrengungen nötig sein, werden sie ergriffen werden“, sagte Vize-Außenminister Andrej Rudenko der Agentur Interfax zufolge.

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Der Kreml hatte sich zuvor besorgt wegen der Lage gezeigt und eine Destabilisierung in Afghanistan beklagt, für die er den Abzug der US-Truppen und ihrer Verbündeten verantwortlich macht.

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Bereits in den Tagen zuvor waren Angehörige der afghanischen Regierungstruppen in der Provinz Badachschan vor den Taliban geflüchtet.

Tadschikistan hat mit Badachschan eine mehr als 900 Kilometer lange Grenze. Die Islamisten sind im Norden Afghanistans auf dem Vormarsch und haben dort zahlreiche Bezirke unter ihre Kontrolle gebracht.

RND/dpa

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