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Häftling misshandelt? Neue Anklage gegen sächsischen AfD-Vorstand Zabel

Blick in die Justizvollzugsanstalt in Dresden. (Archivfoto)

Berlin. Der sächsische AfD-Vorstand Daniel Zabel steht offenbar unter Verdacht, während seiner Zeit als Justizbeamter an einem Übergriff auf einen ausländischen Häftling beteiligt gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Dresden wirft ihm und zwei weiteren Körperverletzung im Amt vor. Das berichtet “Bild.de”.

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Als Zabel noch Mitarbeiter der JVA Dresden war, soll er gemeinsam mit Kollegen einen tunesischen Häftling zu Boden gebracht und gegen dessen Oberkörper geschlagen und getreten haben. Währenddessen soll der Gefangene gefesselt gewesen sein und anschließend blaue Flecke davongetragen haben.

Auf die Spur gekommen ist die Staatsanwaltschaft den Beschuldigten laut dem Bericht durch die Auswertung eines Whatsapp-Chats. Zabel war nach der Messerattacke am Rande des Chemnitzer Stadtfestes im August 2018 ins Visier der Ermittler geraten.

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Nach dem Tod eines 35-jährigen Mannes war damals ein 24-jähriger Iraker festgenommen worden. Die Vorwürfe gegen den Mann erhärteten sich allerdings nicht, er wurde wieder freigelassen. Zabel hatte allerdings den Haftbefehl gegen den Iraker weitergegeben. Dafür war er suspendiert und später zu einer elfmonatigen Haftstrafe auf Bewährung sowie gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden.

RND/cz

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