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AfD als Verdachtsfall: Alice Weidel kündigt juristische Schritte an

  • Der Verfassungsschutz hat die gesamte AfD als Verdachtsfall eingestuft.
  • Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel will juristisch dagegen vorgehen.
  • „Ich bin mir sicher, dass eine solche Einstufung der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben wird“, sagt sie.
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Stuttgart. Die AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel will juristisch gegen die Einstufung der AfD als Verdachtsfall durch das Bundesamt für Verfassungsschutz vorgehen.

„Der Verfassungsschutz agiert in der Frage der AfD rein politisch“, sagte die baden-württembergische AfD-Landesvorsitzende am Mittwoch der dpa in Stuttgart. „Das ist angesichts der bevorstehenden Wahlen in Land und Bund in diesem Jahr besonders bemerkenswert.“

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Gegen die Einstufung der AfD werde man juristisch vorgehen. „Ich bin mir sicher, dass eine solche Einstufung der AfD vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben wird.“

Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die gesamte AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft. Nach dpa-Informationen setzte der Präsident der Behörde, Thomas Haldenwang, die Landesämter für Verfassungsschutz darüber am Mittwoch in einer internen Videokonferenz in Kenntnis.

Video
Verfassungsschutz: AfD rechtsextremistischer Verdachtsfall
1:05 min
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat die gesamte AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall eingestuft.  © dpa

Wegen eines laufenden Gerichtsverfahrens äußert sich das Bundesamt derzeit nicht öffentlich zu der Frage der Einschätzung der AfD. Zuvor hatten die ARD und der „Spiegel“ über die Einstufung berichtet, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus Sicherheitskreisen bestätigt wurde.

RND/dpa

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