Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

„Sozialnationalistische Richtung“? AfD-Frau Weidel bricht Interview nach Frage zur Sozialpolitik ab

Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD, im Bundestag (Archivbild). Weidel hat ein Interview am Rande des AfD-Parteitags abgebrochen.

Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende der AfD, im Bundestag (Archivbild). Weidel hat ein Interview am Rande des AfD-Parteitags abgebrochen.

Kalkar. AfD-Fraktions­vorsitzende Alice Weidel hat ein Interview mit dem TV-Sender Phoenix abgebrochen, in dem sie auf die Sozialpolitik der AfD angesprochen wurde.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Die AfD hält an diesem Wochenende in Kalkar in Nordrhein-Westfalen ihren Bundesparteitag mit 500 Delegierten ab. Die Partei will dabei unter anderem über eine Ausrichtung ihrer Sozialpolitik entscheiden.

Diese sei von Kritikern auch als „sozialnationalistische Richtung“ beschrieben worden, sagte der Phoenix-Moderator und verwies auf einen Presseartikel. Weidel reagierte empört. „So eine Art der Fragestellung lehne ich ab“, sagte sie. Nach einer „nationalsozialistischen“ Politik gefragt zu werden halte sie für unseriös. Sie brach das Interview ab.

Weidel empfiehlt Querdenker-Demos

Weidel wurde in dem Interview auch auf die Rede von Parteichef Jörg Meuthen angesprochen. Dieser hatte die Parteimitglieder zu mehr Disziplin aufgerufen und kritisiert, dass sich die AfD zu sehr mit der Querdenker-Bewegung solidarisieren würde.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, Inc., der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

„Ich kann jedem empfehlen, der versucht, diese Bewegung zu diffamieren, einfach mal eine Querdenken-Demo zu besuchen“, sagte Weidel und betonte die angebliche Verfassungswidrigkeit des Infektions­schutzgesetzes. „Die Leute sind zu Recht auf die Straße gegangen.“

Meuthen hatte die Partei in seiner Rede aufgefordert, sich klar von Provokateuren zu distanzieren. Auf die Frage, ob sich die AfD denn zukünftig in ihrer Wortwahl zurückhalten werde, wies Weidel jede Kritik zurück.

„Wir machen das schon längst“, sagte sie und verwies auf die Regelung, dass ehemalige NPD-Mitglieder nicht der Partei beitreten könnten. „Die AfD stellt keine NPDler auf, so wie es die CDU tut“, sagte sie.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

RND/lhen


Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Top Themen

Krieg in der Ukraine
 

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken