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Meuthen fordert: Gesamte AfD-Spitze sollte „Platz machen für ganz neue Leute“

Jörg Meuthen, aktuell noch AfD-Chef, hat andere Spitzenpolitiker seiner Partei aufgefordert, über eine personelle Neuaufstellung der AfD nachzudenken.

Jörg Meuthen, aktuell noch AfD-Chef, hat andere Spitzenpolitiker seiner Partei aufgefordert, über eine personelle Neuaufstellung der AfD nachzudenken.

Berlin. Der scheidende AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat einen Austausch der gesamten Parteispitze gefordert. „Die bisherigen Bundessprecher und Stellvertreter sollten in der AfD Platz machen für ganz neue Leute“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Wenn man sich die Geschichte der Partei anschaue, „findet man immer die gleichen Gesichter“.

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Meuthen will bei der Neuwahl der Parteiführung beim Parteitag im Dezember nicht mehr antreten, wie er schon angekündigt hat. „Ich würde mir das auch von anderen Vorstandsmitgliedern wünschen“, sagte er der Zeitung. Derzeit ist Tino Chrupalla der Bundessprecher der Partei. Darüber hinaus zählen unter anderem Alice Weidel, Stephan Brandner und Beatrix von Storch zur AfD-Spitze.

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„Dexit“ - ja oder nein?

Meuthen verlangte auch eine programmatische Erneuerung der AfD. „Wir haben unentschiedene Fragen von fundamentaler Bedeutung“, sagte er. So stehe etwa im AfD-Grundsatzprogramm, ein Austritt Deutschlands aus der EU sei nur die Ultima Ratio (allerletzte Lösung). Aber im Bundestagswahlprogramm werde der „Dexit“ gefordert. „Da zum Beispiel hätte ich gern eine Klärung, wo die Partei in dieser Frage steht.“

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Sollte das Bundesamt für Verfassungsschutz die gesamte AfD als Verdachtsfall einstufen, wäre das aus Meuthens Sicht „eine durchaus ernste Gefährdung für die Partei“. Dies könnte vor allem bürgerlich-freiheitlich ausgerichtete Mitglieder zum Austritt bewegen. „Und das könnte in der AfD eine Entwicklung in Gang setzen, bei der die Verdachtsfalleinstufung dann zur selbsterfüllenden Prophezeiung würde.“

RND/dpa

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