AfD will Beziehungen vertiefen: Weidel zu Besuch in Russland

  • Vor zwei Monaten war der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla bei Russlands Außenminister Sergej Lawrow zu Gast.
  • Nun ist wieder eine Delegation nach Moskau aufgebrochen – mit Alice Weidel an der Spitze.
  • Das Ziel: den im Dezember geknüpften „Gesprächsfaden wieder aufzunehmen“.
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Berlin. Zwei Monate nach einem Besuch des AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla bei Russlands Außenminister Sergej Lawrow hält sich erneut eine Delegation der AfD-Bundestagsfraktion zu politischen Gesprächen in Moskau auf.

Ziel der Reise von Fraktionschefin Alice Weidel, Petr Bystron und Robby Schlund sei es, den im Dezember geknüpften „Gesprächsfaden wieder aufzunehmen“, sagte ein Sprecher der Fraktion am Dienstag in Berlin.

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Die AfD-Spitzenpolitiker Alexander Gauland und Tino Chrupalla nehmen Stellung zu dem Urteil.  © Reuters
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Neben Gesprächen mit Duma-Abgeordneten stehe an diesem Mittwoch auch ein Termin im Außenministerium an sowie am Donnerstag ein Besuch in dem Institut, das den Covid-19-Impfstoff Sputnik V entwickelt hatte.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hatte vergangene Woche ein schnelles Prüfverfahren für den russischen Corona-Impfstoff eröffnet. Wann eine Zulassung erfolgen könnte, ist noch nicht abzusehen.

Die EU-Kommission stellte klar, dass sie mit den Sputnik-Herstellern derzeit nicht über einen Lieferrahmenvertrag für alle 27 EU-Staaten verhandele. Das könne sich ändern, wenn die Mitgliedsstaaten entschieden, das Portfolio an Impfstoffen für die EU zu erweitern.

RND/dpa

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