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Konflikt in Äthiopien: Vereinte Nationen fordern sofortiges Ende der Kämpfe

  • UN-Generalsekretär Antonio Guterres fordert ein sofortiges Ende der Kämpfe in Äthiopien.
  • Ein Waffenstillstand würde den Dialog wieder erlauben, sagte Guterres bei einem Besuch in Kolumbien anlässlich des Jubiläums des Friedensabkommens zwischen kolumbianischer Regierung und Farc.
  • In Äthiopien liefern sich die Regierung und die Volksbefreiungsfront von Tigray seit November 2020 heftige Kämpfe.
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Bogota. UN-Generalsekretär Antonio Guterres dringt auf ein sofortiges Ende der Kämpfe in Äthiopien. Ein Waffenstillstand würde einen Dialog zwischen den Äthiopiern ermöglichen und dem Land erlauben, wieder zur Stabilität in der Region beizutragen, sagte Guterres am Dienstag bei einem Besuch in Kolumbien anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Friedensabkommens zwischen der kolumbianischen Regierung und den Farc-Rebellen.

Heftige Kämpfe seit einem Jahr

„Der Friedensprozess in Kolumbien veranlasst mich heute dazu, die Verantwortlichen des Konflikts in Äthiopien dringend zu einem bedingungslosen und sofortigen Waffenstillstand aufzurufen“, sagte Guterres in einer gemeinsamen Ansprache mit dem kolumbianischen Präsidenten Ivan Duque. Er wünsche sich, dass die äthiopische Regierung dem Vorbild Kolumbiens folge.

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In Äthiopien liefern sich die Regierung und die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) seit November 2020 heftige Kämpfe, die sich zuletzt verschärften. Das Auswärtige Amt in Berlin rief deutsche Staatsangehörige dazu auf, das afrikanische Land zu verlassen.

RND/Reuters

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