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Texas will Abtreibungen erschweren: 10.000 Dollar für alle, die Abtreibungs­kliniken verklagen

  • Der US-Bundesstaat Texas will Schwanger­schafts­abbrüche nach der sechsten Woche erschweren.
  • Um das neue Gesetz durchzusetzen, sollen nach „Spiegel“-Informationen Bürger aus allen Bundesstaaten helfen.
  • Ihnen wird eine Prämie versprochen, wenn sie Abtreibungen nach der sechsten Woche anzeigen.
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Debatten über Schwanger­schafts­abbrüche flammen immer wieder auf. In Texas sollen Abtreibungen nach einem Bericht des „Spiegel“ durch das „The Heartbeat Bill“-Gesetz jetzt deutlich erschwert werden. Durch dieses Gesetz sind Abtreibungen verboten, sobald ein Herzschlag zu erkennen ist – das könne bereits in der sechsten Schwangerschaftswoche der Fall sein.

Um das Verbot durchzusetzen, habe der US-Bundesstaat eine weitere Gesetzesänderung beschlossen. Demnach sollen Privatbürgerinnen und -bürger aus dem ganzen Land Anbieter oder Vermittler von Schwanger­schafts­abbrüchen in Texas anzeigen können. Das sei der größte Unterschied zu anderen Gesetzen, denn es werde von Bürgern und nicht von den Behörden durchgesetzt.

Texas: 10.000 Dollar für Klagen gegen Kliniken

Zudem sollen die Kläger mindestens 10.000 Dollar sowie die Anwaltskosten bei Erfolg erstattet bekommen. Dem Bericht zufolge soll das Gesetz bereits am 1. September rechtskräftig werden. Bereits im April hätten mehr als 370 texanische Anwälte rechtliche Bedenken geäußert.

RND/lr

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