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  • Abgebranntes griechisches Flüchtlingslager: Merkel will wohl mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen

Merkel will wohl mehr Flüchtlinge aus Moria aufnehmen

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich laut Berichten dafür ausgesprochen, mehr Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen.
  • Am Mittwoch trifft sich das Kabinett dazu.
  • SPD-Chefin Saskia Esken hatte bereits vorab den Druck erhöht.
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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will bis zur Sitzung des Kabinetts an diesem Mittwoch über die Aufnahme weiterer Migranten aus dem abgebrannten griechischen Flüchtlingslager Moria entscheiden. Die Bundesregierung erwägt offenbar die Aufnahme weiterer Flüchtlinge. Sie sei in diesem Zusammenhang in Abstimmung mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), sagte Merkel am Montag nach Angaben von Teilnehmern in der CDU-Präsidiumssitzung in Berlin.

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SPD will mehr Geflüchtete aus Moria aufnehmen
1:58 min
Vizekanzler Olaf Scholz und die SPD-Parteispitze teilten am Montagmorgen mit, dass sie binnen 48 Stunden eine Entscheidung der Regierung erwarten.  © Reuters

Nach Informationen der “Bild” soll sich Merkel allerdings bereits klar für eine Aufnahme weiterer Flüchtlinge aus Moria, zum größten Teil Kinder und ihre Familien, entschieden haben. Die Bundesregierung strebe allerdings weiterhin eine europäische Lösung an.

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Esken fordert schnelle Klarheit

Merkel plant nach diesen Angaben auch ein Treffen mit Bürgermeistern aus Deutschland, die sich für die Aufnahme von Geflüchteten einsetzen. Einen Termin gebe es aber noch nicht, machte sie demnach deutlich. Mehrere Teilnehmer der CDU-Sitzung hätten erklärt, einige Städte und Landkreise wollten Migranten aufnehmen, dann fänden Bürgermeister aber keine Unterkünfte für die Asylbewerber. Hier widerspreche man sich etwas.

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RND-Reporterin auf Lesbos: Angst vor dem zweiten Moria
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Nach dem Brand von Moria wollen die Geflüchteten auf Lesbos nicht in das derzeit errichtete Behelfslager einziehen.  © RND

SPD-Chefin Saskia Esken hatte am Sonntagabend im ZDF gefordert, noch am heutigen Montag eine Entscheidung über die Aufnahme einer hohen vierstelligen Zahl von Migranten aus dem Lager Moria zu treffen.

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Aus Teilnehmerkreisen des CDU-Präsidiums hieß es weiter, Gesundheitsminister Jens Spahn habe betont, die Situation wie im Jahr 2015 bei der Flüchtlingskrise dürfe sich nicht wiederholen. Dies habe die CDU oft beschlossen und gesagt, nun müsse sich dies auch konkret zeigen. Es dürfe keinen deutschen Alleingang geben. Seit fünf Jahren warte man auf die versprochene europäische Lösung. Deutschland müsse unbedingt helfen. Aber das heiße, vor Ort zu helfen, und nicht, alle nach Deutschland zu holen, wurde Spahn zitiert.

RND/dpa

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