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  • 75 Jahre CDU: AKK will, dass Partei Lehren aus Corona-Krise zieht

Kramp-Karrenbauer: CDU sollte Lehren aus Corona-Krise berücksichtigen

  • Die CDU steht 75 Jahre nach ihrer Gründung vor einer Neuaufstellung.
  • Im Moment aber interessiere die Vorsitzfrage nicht, sagt Noch-Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer.
  • Zugleich betont sie, dass die Lehren aus der Corona-Krise für die Neuausrichtung der CDU eine Rolle spielen sollten.
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Berlin. Die Lehren aus der Corona-Pandemie sollen laut CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer auch Einfluss auf die künftige Ausrichtung ihrer Partei haben. “Wir lernen aus Corona, dass wir in manchen Dingen bei weitem nicht so gut aufgestellt waren, wie wir gedacht haben, was das Thema Widerstandsfähigkeit anbelangt”, sagte Kramp-Karrenbauer am Freitag im ARD-“Morgenmagazin”.

Gleichzeitig betonte Kramp-Karrenbauer, dass “manches in Deutschland auf einmal einfacher, schneller ging, etwa bei der Digitalisierung.” All diese Erfahrungen werde die CDU in ganz konkrete Vorschläge umsetzen.

Derzeit konzentriere man sich etwa auf das neue Grundsatzprogramm, das bis zum Parteitag im Dezember stehen soll. Anders die Frage nach ihrem Nachfolger an der Parteispitze: "Im Moment interessiert in der Partei die Kandidatenfrage wirklich niemanden."

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AKK hat Präferenz, will sie aber für sich behalten

Man sei damit beschäftigt, das Land gut durch die Corona-Krise zu bringen. Sie selbst bleibe in dieser Frage strikt neutral, so Kramp-Karrenbauer. “Ich habe meine eigene persönliche Meinung, aber die behalte ich für mich.”

Die Christdemokraten wollen auf einem Parteitag Ende des Jahres die Nachfolge der scheidenden Parteichefin klären. Als aussichtsreiche Bewerber gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, der Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Anschließend soll mit der CSU über einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten beraten werden.

Die Partei steht 75 Jahre nach ihrer Gründung 1945 vor einer Neuaufstellung. Nach der Ära von Kanzlerin Angela Merkel, die die CDU von 2000 bis 2018 geführt hatte, sehen viele die Partei dann auch vor einer Neuausrichtung.

RND/dpa

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