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65 Migranten positiv auf Coronavirus getestet - zuvor aus Seenot gerettet

  • In Malta sind am Dienstag 65 Migranten positiv auf das Coronavirus getestet worden.
  • Sie waren teil einer insgesamt 94-köpfigen Gruppe von Flüchtlingen, die mit Booten auf Malta angekommen waren.
  • Bislang hatte es auf Malta kaum Corona-Fälle gegeben.
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Valletta. 65 aus Seenot gerettete Migranten sind in Malta positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab das Gesundheitsministerium des Landes am Dienstag bekannt. Die Menschen gehören zu einer größeren Gruppe, die am Montag im Mittelmeer aufgenommen und nach Malta gebracht worden war.

Insgesamt waren 94 Bootsflüchtlinge von den maltesischen Militärs an Land gebracht worden, nachdem ihr Boot leck geschlagen war. Der kleinere Teil der Gruppe habe negative Testergebnisse gehabt, einige Auswertungen standen am Dienstag noch aus.

Alle Bootsmigranten in dem kleinen EU-Land werden automatisch unter Quarantäne gestellt und auf das Coronavirus getestet. Die positiven Fälle wurden in der Aufnahmeeinrichtung isoliert. Sie würden beobachtet, hieß es aus dem Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Valletta. Die Migrantengruppe wies eine ungewöhnlich hohe Zahl von positiven Tests auf. In dem kleinen Mittelmeerland mit rund 500 000 Einwohnern verzeichneten die Behörden zuvor nur sehr wenige Fälle. Auch in Italien waren zuletzt Migranten aus Nordafrika angekommen, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Insgesamt blieb ihre Zahl bisher aber sehr gering.

RND/dpa

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