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Um das Klima zu retten: Wirtschaftselite und Politiker reisen mit 400 Privatjets nach Glasgow

Kam mit dem Privatjet: Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Kam mit dem Privatjet: Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Glasgow/Hannover. Ist das schon schein­heilig? Auf der UN-Klima­konfe­renz in Glasgow geht es aktuell darum, den Klima­wandel aufzuhalten – doch etliche Teil­nehmer aus Wirt­schaft und Politik (unter anderem Amazon-Gründer Jeff Bezos und der britische Thron­folger Prinz Charles) lassen sich mit Privat­jets nach Schott­land fliegen. Die britische Zeitung „Daily Mail“ veröffent­lichte eine Karte, die zeigt, dass allein am Sonn­tag stolze 52 dieser Flieger in Glasgow gelandet sind.

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+++ Alle Infor­mationen zur Welt­klima­konfe­renz im Live­blog +++

„Daily Mail“-Schätzungen zufolge sollen während der zwei­wöchigen Konfe­renz insgesamt sogar bis zu 400 Privat­jets am Flug­hafen der schottischen Hafen­stadt eintreffen. Demnach würden dabei, zurück­haltend geschätzt, bis zu 13.000 Tonnen Kohlen­dioxid ausgestoßen. US-Präsident Joe Biden kam in Edin­burgh an und reiste von dort mit seiner Limou­sine nach Glasgow.

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Ihm fallen die Augen zu: Schläft US-Präsident Biden während der UN-Klimakonferenz?

Während der Rede eines Aktivisten für mehr Behinderten­rechte ruhte der US-Präsi­dent für etwa 30 Sekunden seine Augen aus.

Wie die „Bild“ berichtet, werden Poli­tiker und Promi­nente, die im vornehmen Glen­eagles Hotel über­nachten, übrigens mit 20 Tesla-E-Autos ins etwas weniger als eine Stunde entfernte Glasgow gebracht. Allerdings: Weil die nötigen E-Lade­säulen fehlen, werden die mit Diesel­genera­toren geladen.

Beim Klima­gipfel beraten Vertreter und Vertreterinnen von 197 Staaten bis zum 12. November über die weitere Umsetzung des Pariser Klima­abkommens. Unter anderem geht es um eine Bewer­tung der frei­willigen nationalen Klima­ziele bis 2030, die die Staaten vor der Konfe­renz einge­reicht haben.

RND/tdi/dpa

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