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  • 320.000 FFP2-Masken für Deutschland: Russland liefert an deutschen Großhändler

Russland liefert 320.000 FFP2-Masken nach Deutschland

  • Das Handelsbüro der russischen Botschaft in Berlin hatte den Kontakt zu einem deutschem Unternehmen hergestellt.
  • Der russische Hersteller Gorky Factory liefert insgesamt 320.000 FFP2-Schutzmasken nach Deutschland.
  • Das Unternehmen stemmt ein Drittel der Maskenproduktion Russlands.
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Berlin. Der Hersteller Gorky Factory in der westrussischen Stadt Kimry (Region Twer) wird Ende Februar und Anfang März in zwei Tranchen insgesamt 320.000 FFP2-Schutzmasken nach Deutschland liefern. Sie wurden von einem deutschen Großhändler geordert, der die weitere Distribution an Einzelhändler in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin übernimmt.

„Die Masken entsprechen allen Anforderungen und Standards der EU-Zertifizierung und wurden einer zusätzlichen Musterprüfung in Deutschland unterzogen“, teilte das Handels- und Wirtschaftsbüro (HWB) der russischen Botschaft in Berlin mit, das die Kooperation in die Wege leitete.

Weitere Verträge mit anderen EU-Ländern geplant

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Wie Abteilungsleiter Dmitrii Plakhov dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte, habe das HWB anhand der Anforderungen ein individuelles Angebotspaket geschnürt und dann als Bindeglied des Kommunikationsprozesses fungiert, sodass die Vertragsbedingungen in kurzer Zeit abgestimmt werden konnten.

Neben dem Vertrag mit Deutschland sei ein weiterer Deal über 100.000 Masken für den europäischen Markt in Arbeit. Der Wertumfang der Lieferung nach Deutschland wird nach Berichten russischer Medien mit 130.000 Euro beziffert.

Schutzausrüstung für Tschernobyl-Einsatz

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Die Gorky Factory, die sich rund 200 Kilometer nördlich von Moskau befindet, war nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl 1986 für die Lieferung der Atemschutzmasken und der Schutzkleidung für die Einsatzkräfte vor Ort zuständig. Im Juni 1986 lieferte das Werk etwa 300.000 Schutzmasken der Sorte „Lepestok“, die nach russischen Angaben als die zuverlässigsten und effizientesten in dieser Schutzklasse gelten.

In Kimry hergestellte Filter seien in der Unfallzone des Kernkraftwerks nach wie vor im Einsatz. Wie Plakhov sagte, würde heute rund ein Drittel der gesamten in Russland benötigten Atemschutzausrüstung in dieser Fabrik hergestellt: „Das ist das modernste Unternehmen in diesem Segment in unserem Land.“

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