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Livestream: PK zur Zwischenbilanz 100 Tage Corona-Warn-App

  • Seit 100 Tagen steht die Corona-Warn-App zum Download bereit, und sie lief nicht immer reibungslos.
  • Heute zieht die Bundesregierung eine Zwischenbilanz.
  • Die Pressekonferenz mit Jens Spahn, Helge Braun und Dorothea Bär können Sie hier im Livestream verfolgen.
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Berlin. Die Corona-Warn-App wurde in den vergangenen 100 Tagen nach Angaben der Telekom 18,4 Millionen Mal heruntergeladen. Da aber auch einige Anwender die App deinstalliert oder deaktiviert haben, gehen Experten von rund 15 Millionen aktiven Nutzern aus.

An diesem Mittwoch zieht die Bundesregierung eine Zwischenbilanz zu der App. An der Pressekonferenz dazu nehmen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Kanzleramtschef Helge Braun und Staatsministerin Dorothea Bär (CSU) teil.

Sehen Sie hier im Livestream die Pressekonferenz mit Spahn, Braun und Bär:

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Die Pressekonferenz ist für 11 Uhr angesetzt. Der Beginn kann sich um wenige Minuten verzögern.

Sollte der Stream nicht ordnungsgemäß angezeigt werden, klicken Sie bitte hier (Weiterleitung zu Youtube).

Die Macher der deutschen Corona-Warn-App, SAP und Deutsche Telekom, haben 100 Tage nach dem Start eine positive Bilanz gezogen. “Die App funktioniert, und wir arbeiten weiter an Verbesserungen”, sagte Peter Lorenz, Chefentwickler bei der Telekom-Tochter T-Systems. Das sei auch der Grund, warum sich inzwischen mehrere Länder an dem Open-Source-Code des deutschen Projektes bedienen würden.

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Die im internationalen Vergleich sehr hohen Download-Zahlen für die deutsche App wertete Lorenz als ein “Vertrauensbeweis der Bevölkerung”. Die Akzeptanz der App sage viel darüber aus, dass die Menschen in der Stimmung seien, solche Tools als einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung zu nutzen.

FDP-Politiker kritisiert Download erst ab 17 Jahren

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Michael Schuster, “Co-Lead” des Projektes bei SAP, verwies auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit den US-Technologiekonzernen Apple und Google, die die technisch notwendigen Schnittstellen bereitstellen. Zusammen mit Apple habe man auch die jüngsten Probleme auf dem iPhone-Betriebssystem iOS lösen können. Schuster betonte, es wäre gut, wenn man noch mehr Menschen in Deutschland dazu motivieren könnten, sich die App herunterzuladen.

Manuel Höferlin (FDP), Vorsitzender des Digitalausschusses im Bundestag, sagte, die Corona-Warn-App sei “technisch sehr gut gemacht”. Er bemängelte aber, dass die App nach wie vor erst ab 17 Jahren heruntergeladen werden könne. Anke Domscheit-Berg, die Digitalexpertin der Linken-Fraktion im Bundestag, lobte “die Kombination aus transparenter Entwicklung und Datensparsamkeit”. Aus ihrer Sicht sollten aber mehr Menschen die App nutzen. Sie sieht die Bundesregierung und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in der Pflicht, besser über den Nutzen der App zu informieren.

RND/dpa/das

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