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Zyklon „Nivar“ wütet im Süden Indiens: Überschwemmungen und Stromausfälle

  • Im Süden Indiens hat der Zyklon „Nivar“ am Donnerstag große Schäden angerichtet.
  • Der Wirbelsturm zog mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde über die Stadt Chennai hinweg.
  • Überschwemmungen und Stromausfälle waren die Folgen der starken Winde und Regenfälle.
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Neu Delhi. An der Südküste Indiens hat Wirbelsturm „Nivar“ Überschwemmungen und Stromausfälle verursacht. In der von schweren Regenfällen getroffenen Stadt Chennai konnten die Behörden am Donnerstag das Ausmaß der Schäden noch nicht absehen. Der indische Katastrophenschutz war eigenen Angaben nach im Einsatz, um Straßen zu räumen, die von umgestürzten Bäumen blockiert und unterspült waren. Über mehrere Stunden hinweg fiel in der Stadt mit annähernd zehn Millionen Einwohnern der Strom aus.

Zyklon „Nivar“ war in dem Bundesgebiet Puducherry auf Land getroffen, das umgeben vom südlichen Staat Tamil Nadu ist. Der Sturm hatte Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde, wie die indische Wetterbehörde berichtete. Er bewege sich in abgeschwächter Form Richtung Norden zum Staat Karnataka.

Rund 100 Tote im Mai

Indiens weitläufige Küstenregionen werden häufig von Wirbelstürmen heimgesucht. Im Mai kamen nahezu 100 Menschen ums Leben, als der Zyklon „Amphan“ auf die Ostküste traf. Millionen Menschen waren zwischenzeitlich ohne Strom.

RND/AP

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