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Zwischenbilanz des „Veganuar“: Hunderttausende Teilnehmer weltweit

Mit rein pflanzlichen Produkten ernähren sich immer mehr Menschen vor allem in Januar zum sogenannten "Veganuar".

Berlin.Ohne Fleisch und Käse im neuen Jahr: Zu Beginn des sogenannten Veganuar haben sich mehr als 532 000 Menschen weltweit (Stand 07. Januar) online für die Kampagne zum Verzicht auf Tierprodukte im Januar angemeldet. Dabei handele es sich aber nur um einen Zwischenstand, da einige Interessierte erst im Laufe des Monats starteten, sagte eine Sprecherin der Non-Profit-Organisation „Veganuary“, die nach eigenen Angaben dazu ermutigen will, im Januar - und darüber hinaus - vegan zu leben. Auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland seien dabei. Ihre Zahl wird demnach aber erst nach Kampagnenende veröffentlicht.

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Auf der Website bietet die Organisation Informationen für die Nahrungsumstellung. Dort gibt es etwa Rezepte für „Zucchini-Bruschetta“, „Hafergriller mit Nudelsalat“ oder „Sandwich mit Algen-Köfte“. Außerdem gibt es Links zum veganen Angebot von Lebensmittelproduzenten, Lieferdiensten und Restaurantketten.

Im vergangenen Jahr registrierten sich laut der Organisation mehr als 582 000 Menschen für den „Veganuar“. Die Untersuchung eines Marktforschungsinstituts im Auftrag der Kampagne habe ergeben, dass bis zu zehnmal mehr Menschen als angemeldet den Monat zum Anlass nehmen, eine pflanzliche Ernährung auszuprobieren.

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2022 mehr Teilnehmende als 2021?

Vorsichtigen eigenen Schätzungen zufolge wird die Non-Profit-Organisation die Teilnehmerzahl von 2021 in diesem Jahr erreichen, wenn nicht sogar übertreffen. Allerdings wisse man nicht, wie die Pandemie das Ergebnis beeinflusse, so die Sprecherin.

Neben Stars wie dem Moderator und Arzt Eckart von Hirschhausen oder der Sängerin Leslie Clio werben auch Unternehmen für den „Veganuary“. So sind Edeka, Dr. Oetker und Subway beispielsweise dabei, zudem auch Gorillas und Nestlé. Ziel sei es, möglichst viele Menschen zum Ausprobieren einer pflanzlich basierten Ernährung zu inspirieren, so die Sprecherin. Wenn Unternehmen ihre Belegschaft zum Mitmachen aufriefen, „hat das weitreichende Wirkung – und dies ist unser Ziel im Sinne des Klima-, Umwelt- und Tierschutzes“.

RND/dpa

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