Zwei Verletzte nach Streit um Maskenpflicht in Supermarkt

  • Weil ein 29 Jahre alter Mann in einem hessischen Supermarkt keine Atemschutzmaske tragen wollte, ist es am Samstagabend zu einer Auseinandersetzung gekommen.
  • Dabei wurden ein 57-Jähriger sowie ein Polizeibeamter verletzt.
  • Ein Test ergab, dass der 29-Jährige unter Drogeneinfluss stand.
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Mörfelden-Walldorf. In einem Supermarkt in Mörfelden-Walldorf (Hessen) ist ein Streit um die Maskenpflicht eskaliert. Ein 29-Jähriger hatte keinen Schutz getragen, worauf ihn der Sicherheitsdienst mehrfach zurechtwies, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Mann zeigte sich bei dem Zwischenfall am Samstagabend aber uneinsichtig und ging zur Kasse. Dort bezahlte er demnach nur einen Teil seiner Einkäufe und verließ den Supermarkt.

Den Angaben zufolge hielten andere Kunden den 29-Jährigen fest. Darauf reagierte er aggressiv und trat um sich. Dabei sei ein 57-Jähriger leicht verletzt worden. Polizisten überwältigten den Unruhestifter wenig später. Diese habe er beleidigte und einen Beamten am Ellenbogen verletzt. Ein Test ergab später, dass der 29-Jährige unter Drogeneinfluss stand. Daher musste er eine Blutprobe abgeben.

Hintergründe müssen ermittelt werden

Die genauen Hintergründe seines Handelns müssen laut Polizei nun ermittelt werden. Auf den Mann kommen Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und räuberischen Diebstahls zu.

RND/dpa

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