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Zwei Menschen in Haus in Dänischenhagen erschossen - Täter auf der Flucht

  • Zwei Menschen werden in Dänischenhagen bei Kiel erschossen.
  • Der Täter ist auf der Flucht.
  • Bei der Suche nach ihm wird auch das Brauereiviertel in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt vorübergehend abgesperrt.
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Dänischenhagen/Kiel. In einem ruhigen Wohngebiet in Dänischenhagen wenige Kilometer nördlich von Kiel sind am Mittwochvormittag zwei Menschen durch Schüsse getötet worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Opfern um einen Mann und eine Frau. Die Polizei fahndete den ganzen Tag mit Hochdruck nach dem Täter und ging von einer Beziehungstat aus.

Die Einsatzleitstelle sei am Mittwochvormittag informiert worden, dass Schüsse gefallen seien, sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Am Tatort wurden diverse Patronenhülsen gefunden.

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Zwei Tote nach Schüssen in Schleswig-Holstein
0:44 min
In einem Haus in Dänischenhagen im Kreis Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein) sind Schüsse gefallen.  © dpa

Leichen lagen in einer Doppelhaus-Hälfte

Aktuell werde sowohl im Kieler Stadtgebiet wie auch im Umland gefahndet, teilte die Polizei am Abend mit. Es gebe keine Hinweise, dass eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe. „Die Tat dürfte sich im persönlichen Umfeld ereignet haben.“

Die Polizei sperrte auf der Suche nach dem Täter vorübergehend auch ein Kieler Wohnviertel ab. In dem Brauereiviertel war ein weißer SUV mit Euskirchener Kennzeichen gesehen worden, der mit dem Täter in Verbindung gebracht werden konnte. Anwohner in Dänischenhagen hatten der Polizei berichtet, dass sich ein solcher Wagen aus der Straße, in der der Tatort liegt, entfernt habe.

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Später stellte es sich heraus, dass es sich bei dem weißen SUV um ein anderes Auto handelte, sagte eine Sprecherin. „Man kann nicht mehr davon ausgehen, dass hier eine Gefahr vorhanden ist“, sagte ein Polizeisprecher in dem Brauereiviertel. Auch dpa-Reporter vor Ort bestätigten, dass die Polizei abgezogen wurde. Eine große Autovermietung lässt ihre Wagen in Euskirchen zu, so dass sie häufiger in anderen Regionen zu sehen sind.

Die „Kieler Nachrichten“ berichten über die Entwicklungen im Liveblog.

RND/dpa/seb

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