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Zwei Jugendliche an Überdosis gestorben: Anklage gegen mutmaßlichen Dealer

  • Vor vier Monaten waren zwei Jugendliche (15 und 16) in Bayern an einer Überdosis Drogen gestorben, der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen.
  • Jetzt wurde Anklage gegen den mutmaßlichen Dealer erhoben.
  • Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft.
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Augsburg. Nach dem Drogentod zweier Jugendlicher in Bayern hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Dealer erhoben. Der 34-Jährige sei dringend verdächtig, an einen der beiden gestorbenen Jungen Rauschgift abgegeben zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Augsburg am Freitag mit.

Im Juni hatten die Eltern eines 16-Jährigen aus Nordendorf bei Augsburg ihren Sohn und dessen 15 Jahre alten Freund tot in ihrem Haus gefunden. Wie sich herausstellte, waren beide an einem übermäßigen Konsum von Betäubungsmitteln gestorben. Das an den 16-Jährigen veräußerte Amphetamin soll einen sehr hohen Wirkstoffgehalt gehabt haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Deutsche befindet sich seit Mitte Juni in Untersuchungshaft. Wegen des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige erwartet ihn eine Freiheitsstrafe von einem bis zu 15 Jahren.

dpa

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