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Zu viele Tote in Dresden: Krematorien kommen mit der Einäscherung nicht hinterher

  • Die Krematorien in Dresden werden der Einäscherungen nicht mehr Herr.
  • Sachsen bleibt weiterhin Corona-Hotspot von Deutschland.
  • Die Sieben-Tage-Zahl sinkt allerdings auch hier und die Hoffnung ruht auf dem Impfstoff - die ersten knapp 10.000 Dosen sind Samstag im Freistaat eingetroffen.
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Dresden schafft die Einäscherungen nicht mehr. Die Pandemie hat die Krematorien in der sächsischen Landeshauptstadt ans Limit gebracht. Deswegen werden in der kommenden Woche die Leichname mehrerer Dutzende Verstorbener nach Thüringen und Sachsen-Anhalt gebracht, wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtete. Dann soll Tag und Nacht gefahren werden. Eine Bestätigung durch die zuständigen Behörden gab es nicht. Die LVZ beruft sich auf Informationen aus Branchenkreisen.

Auch in Zittau sollen Verstorbene überführt werden

Auch andernorts in Sachsen sind die Grenzen dessen, was die Krematorien leisten können, erreicht. Auch in Zittau werden Tote zur Feuerbestattung überführt.

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Sachsen bleit Deutschlands Corona-Hotspot. Nur beim Sieben-Tage-Wert zeichnt sich leichte Entspannung ab. Am Samstag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 404 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Vortag lag der Wert noch bei 441,3 Neuinfektionen. Allerdings ist diese Sieben-Tages-Zahl der mit Abstand höchste Wert aller Bundesländer. Deutschlandweit betrug er am Samstag 171 und ging damit ebenfalls zurück.

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Mit einem Wochen-Wert von mehr als 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sind im Freistaat vor allem die Landkreise Mittelsachen, das Erzgebirge, der Landkreis Sächsische Schweiz sowie der Landkreis Bautzen betroffen.

Der erste Impfstoff ist in Sachsen eingetroffen

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Am Samstag kam der erste Corona-Impfstoff in Sachsen an. Am späteren Samstagvormittag kamen die ersten 9750 Impfdosen für Sachsen in einem Lager an, das aus Sicherheitsgründen nicht genannt wurde. Und noch am Samstag sollten fie Dosen unter anderem an die Unikliniken in Dresden und Leipzig sowie an die Chmnitzer Klinik verteilt werden. Für Montag werden weitere 24.000 Dosen erwartet.

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Die erste Impfung in Deutschland fand in Sachsen-Anhalt statt: In einem Seniorenzentrum in Halberstadt wurden am Samstag die 101 Jahre alte Edith Kwoizalla und etwa 40 weitere Bewohner gegen das Coronavirus geimpft.

Die bisherige Bilanz der Covid-19-Pandemie in Deutschland nach knapp einem Jahr: 1,6 Millionen Infizierte, fast 30.000 Tote.

RND/dpa/hal

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