Zoodirektor: “Der Schmerz, der da ist, sitzt unglaublich tief”

  • Nach der Brandkatastrophe im Krefelder Zoo steht für die Mitarbeiter die Trauerverarbeitung im Vordergrund.
  • “Der Schmerz, der da ist, sitzt unglaublich tief”, sagt Zoodirektor Wolfgang Dreßen.
  • Ein Meer aus Kerzen erinnert in der Nacht an die mehr als 30 verbrannten Tiere.
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Krefeld. Ein Meer aus Kerzen hat in der Nacht zum Donnerstag vor dem Krefelder Zoo an die mehr als 30 verbrannten Tiere erinnert. "Das ist unglaublich", sagte Zoo-Direktor Wolfgang Dreßen am Donnerstagmorgen im WDR2-Interview. Auch für die Mitarbeiter stehe nun - neben der Pflege der übrigen Tiere - die Trauerverarbeitung im Vordergrund. "Der Schmerz, der da ist, sitzt unglaublich tief."

Konkrete Vorstellungen, wie es mit dem niedergebrannten Affenhaus und der Zucht der in der Wildnis teilweise bedrohten Tiere nun weitergehe, gebe es noch nicht, sagte Dreßen. Er stehe aber zur Menschenaffenhaltung im Krefelder Zoo, sagte der Direktor.

Zoodirektor Wolfgang Dreßen. © Quelle: imago images/Revierfoto
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Bei dem Feuer waren in der Silvesternacht mehrere Menschenaffen gestorben, darunter Orang-Utans, Gorillas und ein Schimpanse. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Die Ermittler meinen, dass eine zum Jahreswechsel gezündete Himmelslaterne den Brand ausgelöst haben könnte. Der Zoo blieb auch am Donnerstag weiter geschlossen.

Im Video: Drei Tatverdächtige in Krefeld ermittelt

Video
Drei Tatverdächtige für den Brand im Krefelder Zoo ermittelt
1:06 min
Der Brand im Krefelder Zoo ist nach Einschätzung der Polizei „weitgehend aufgeklärt“: Das Feuer wurde demnach durch eine Himmelslaterne ausgelöst.  © dpa

RND/dpa

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