Zehntausende in Indien wegen Wirbelsturms in Notunterkünften

  • Rund 36.000 Menschen sind in Indien in Notunterkünfte gebracht worden.
  • Sturm „Nivar“ soll in Kürze auf Land treffen.
  • Erwartet werden viel Regen und Windgeschwindigkeiten bis 130 km/h.
Anzeige
Anzeige

Neu Delhi. Wegen eines tropischen Wirbelsturms sind in Indien 36 000 Menschen in Notunterkünfte gebracht worden. Das sagte ein Mitarbeiter des indischen Katastrophenschutzes der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Der Sturm „Nivar“ soll entweder in der Nacht auf Donnerstag oder Donnerstagvormittag (Ortszeit) an der südöstlichen Küste auf Land treffen, wie der indische meteorologische Dienst mitteilte. „Nivar“ soll viel Regen bringen und Windgeschwindigkeiten bis 130 km/h erreichen.

Mehr Stürme durch Klimawandel

Indien hat viel Erfahrung mit starken Wirbelstürmen, die im Golf von Bengalen zwischen April und November immer wieder vorkommen. Bei einem großen Zyklon im Jahr 1999 starben knapp 10 000 Menschen, 15 Millionen verloren ihr Zuhause.

Anzeige

Experten gehen davon aus, dass die Intensität der Stürme in den vergangenen Jahren unter anderem wegen des Klimawandels tendenziell zugenommen hat. Die Opferzahlen waren aber in den vergangenen Jahren generell kleiner, da das Land inzwischen Notunterkünfte gebaut und Evakuierungspläne entworfen hat.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen