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Zehn Tote nach Schüssen in Dayton in Ohio – Polizei identifiziert mutmaßlichen Todesschützen

In Ohio ist es zu einer Schießerei vor einer Bar gekommen. Der Täter hat neun Menschen getötet und ist selbst ums Leben gekommen – er wurde mittlerweile von der Polizei identifiziert. Unter den Todesopfern soll auch seine eigene Schwester sein.

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Dayton. In Dayton im US-Bundesstaat Ohio hat ein Schütze neun Menschen getötet und mindestens 16 weitere verletzt. Das teilte die Polizei in der Nacht zu Sonntag mit. Der Schütze selbst sei zudem auch tot, hieß es weiter. Er wurde mittlerweile von der Polizei identifiziert: Es handle sich um den 24-jährigen Connor B. sagte ein Ermittlungsbeamter der Nachrichtenagentur AP.

Nachbarn und frühere Klassenkameraden fielen aus allen Wolken, als sie nach dem Verdächtigen gefragt wurden. „Der Connor B., den ich kannte, war ein netter Bursche, sagte Klassenkamerad Brad Howard. Er sei schockiert. Nachbar Stephen Cournoyer sagte, B. sei ihm wie ein guter Junge vorgekommen. Er habe ihn oft mit dem Hund und beim Rasenmähen gesehen. Aber B. habe offensichtlich ein Problem gehabt.

Schwester des mutmaßlichen Todesschützen war unter den Opfern

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Unter den Toten der Bluttat ist nach Polizeiangaben auch die Schwester des Schützen. Sie sei mit 22 Jahren das jüngste Opfer, sagte der leitende Polizist Matt Carper am Sonntag auf einer Pressekonferenz. Die Opfer waren zwischen 22 und 57 Jahre alt. Sechs der Toten waren Afroamerikaner.

Der Mann habe mit einer Langwaffe geschossen, sagte Carper. Nach Angaben von Bürgermeisterin Nan Whaley trug der Täter dunkle, schusssichere Schutzkleidung. Er habe eine Waffe mit vielen zusätzlichen Patronenmagazinen benutzt.

FBI ermittelt nach Schüssen in Dayton

Die Bundespolizei FBI ermittele. Medienberichten zufolge fielen die Schüsse nahe einer Bar im Oregon District im Zentrum der Stadt.

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Über den Zustand der Verletzten könne man derzeit nichts sagen, sagte die Sprecherin eines Krankenhauses. Die Polizei rief mögliche Augenzeugen auf, sich zu melden und so die Ermittlungen zu unterstützen. Zu den möglichen Motiven des Täters wurde zunächst nichts bekannt.

Zweite schwere Schießerei in kurzer Zeit

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Es handelt sich um den zweiten Vorfall dieser Art in den USA binnen nur 24 Stunden. Am Samstag hatte ein Schütze in einem Einkaufszentrum in der Grenzstadt El Paso im Bundesstaat Texas das Feuer eröffnet und mindestens 20 Menschen getötet. 26 weitere wurden verletzt. Der mutmaßliche Todesschütze ergab sich der Polizei.

Im Video: 20 Tote nach Schüssen in El Paso

Nach offiziellen Angaben handelt es sich um einen 21-jährigen Weißen. Die Polizei sagte, es gebe ein „Manifest“, das womöglich auf ein Hassverbrechen schließen lasse. Es sei allerdings noch nicht bestätigt, ob die Kampfschrift tatsächlich von dem Verdächtigen stamme.

El Paso und Dayton: Forderungen nach schärferen Waffengesetzen

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Der mutmaßliche Täter auf Bildern eienr Überwachungskamera.

In den USA kommt es immer wieder vor, dass in Einkaufszentren, an anderen öffentlichen Orten oder auch in Schulen Menschen durch Schüsse getötet werden. Bemühungen für schärfere Waffengesetze laufen seit Jahren ins Leere.

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Täter von El Paso veröffentlichte rassistisches "Manifest"

Von pach/dpa/AP/RND