Zahl der Todesopfer des Hauseinsturzes in Florida steigt auf 78

  • Einsatzkräfte entdecken 14 weitere Leichen in den Trümmern des bei Miami eingestürzten Hauses.
  • Die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 78, noch immer werden 62 Menschen vermisst.
  • Behörden sehen keine Chance auf Überlebende mehr.
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Surfside. In den Trümmern des bei Miami eingestürzten Hauses sind 14 weitere Leichen gefunden worden. Damit sei die Zahl der Toten auf 78 gestiegen, sagte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, am Freitag. 62 Menschen wurden immer noch vermisst.

Ein Flügel des zwölfstöckigen Gebäudes war am 24. Juni eingestürzt. Überlebende wurden nicht gefunden. Wegen Einsturzgefahr entschlossen sich die Einsatzkräfte schließlich, den stehen gebliebenen Teil des Hauses zu sprengen. Anschließend verschafften sie sich Zugang zu Hohlräumen in den Trümmern. Doch die Hoffnungen, dass dort Menschen überlebt haben könnten, erwiesen sich als trügerisch. Auch im Keller und der Tiefgarage wurden nur Leichen gefunden. Am Mittwoch erklärten die Behörden offiziell, sie sähen keine Chance auf Überlebende mehr.

Levine Cava sagte, die Suche nach Opfern werde mit aller Dringlichkeit fortgesetzt. Am Donnerstag wurden die Leichen von drei Angehörigen des Präsidenten von Paraguay gefunden. Der paraguayische Außenminister Euclides Acevedo erklärte, bei den Toten handele es sich um die Schwester der Ehefrau von Präsident Mario Abdo Benítez, deren Ehemann und das jüngste der drei Kinder. Zwei weitere Kinder und das Kindermädchen der Familie würden noch vermisst.

RND/AP

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