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Wolfshund in Rostock erschossen – So reagiert die Halterin von Mr. Blue

  • Die Feuerwehr erschoss am Wochenende den treuen Begleiter von Nadin Ruck.
  • Sie hielten den Hund in der Rostocker Innenstadt für einen Wolf.
  • Seine Besitzerin steht noch immer unter Schock.
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Am frühen Samstagmorgen wurde Mr. Blue in der Rostocker Innenstadt erschossen, weil der Hund für einen Wolf gehalten wurde. Beim Spaziergang im Stadthafen erschrak das Tier vor einem Böller und riss sich von der Leine los, wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet. Kurz nach Mitternacht riefen Passanten die Polizei und berichteten von einem Wolf.

Auch die Beamten erkannten das gut 30 Kilogramm schwere und einen halben Meter große Tier mit den bernsteinfarbenen Augen nicht als Hund. Rostocks Pressesprecher Ulrich Kunze sagt der „OZ“: „Den Beamten ist kein Vorwurf zu machen, da sie von Anfang an davon ausgegangen sind, einen Wolf vor sich zu haben.“ Da sich Mr. Blue aggressiv verhalten habe, hätten die Beamten keine andere Möglichkeit gehabt, als zu schießen.

Hundehalterin zeigt Verständnis für Entscheidung

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Mr. Blues Besitzerin Nadin Ruck stehe noch unter Schock, zeige aber Verständnis, wie die „OZ“ berichtet: „Natürlich bin ich stocksauer und bestürzt. Aber ich mache niemandem einen Vorwurf. Da muss man neutral sein. Letztlich ist die Entscheidung zur Sicherheit von Rostock getroffen worden, aber ich weiß nicht, ob man da gleich schießen musste.“

Ihr Rüde hätte die Ausstellerin häufig auf den Weihnachtsmarkt begleitet, dabei nie jemandem Angst gemacht. „Dieser Hund war nie aggressiv. Die haben in der Situation alle überreagiert, weil sie gedacht haben, dass das ein Wolf ist“, sagt Ruck.

RND/OZ