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  • Wo ist Stau? Sommerferien 2021 in Deutschland - ADAC gibt Stauprognose für Sommerreiseverkehr

Ganz Deutschland hat Ferien: Wie viel Stau wird erwartet?

  • Am Wochenende befinden sich alle Bundesländer in den Sommerferien.
  • Der ADAC warnt vor mehr Stau auf den deutschen Autobahnen.
  • Ein Verkehrschaos ist jedoch nicht zu befürchten.
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Für viele Schülerinnen und Schüler ist es die schönste Zeit des Jahres: Die Sommerferien. Da nun in dieser Woche auch Bayern und Baden-Württemberg ihre letzten Unterrichtstage haben, befinden sich somit am Wochenende alle deutschen Bundesländer in den Sommerferien.

Doch was heißt das eigentlich für Deutschlands Straßen? Wie viel Stau wird erwartet? Und wie ist die Bilanz der ersten Ferienwochen gewesen? Ein kleiner Überblick.

Tagesausflüge lockern den Autobahnverkehr

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„Der Trend zum Urlaub mit dem eigenen Auto ist in den bisherigen Sommerferienwochen deutlich erkennbar. Aus diesem Grund sind die Straßen auf beiden Spuren auf den beliebtesten Reiserouten stärker belastet als in den vergangenen Jahren“, sagt ADAC-Sprecherin Katharina Lucà dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Allerdings: ein Verkehrschaos sei nicht zu befürchten. Die Stausituation werde deutlich entzerrt durch einen weiteren Trend: Tagesausflüge innerhalb Deutschlands.

Entzerrte Staus seit der Pandemie

Die beliebten Sommerrouten in den Süden oder an die Nord- und Ostsee seien stark belastet, allerdings erkenne man ein verändertes Reiseverhalten der Deutschen, so Lucà: „Staus auf diesen Strecken sind deutlich entzerrter als beispielsweise 2019, da sich der Verkehr nun auch auf das untergeordnete Straßennetz verteilt, das zu neuen Erholungsorten in Deutschland führt.“ So gab es vor der Pandemie in den ersten drei Wochen der Sommerferien zwar weniger Staus als 2021, jedoch war die Gesamtlänge deutlich höher. Als wichtigsten Faktor nennt Lucà den zunehmenden Inlandstourismus, da Auslandsreisen coronabedingt zu Verunsicherung führen würden. Wer sich dennoch mit dem Auto ins Ausland begeben möchte, müsse an den Grenzen Richtung Dänemark und Südosteuropa vermehrt mit Stau und Behinderungen im Verkehr rechnen, da dort intensivere Personenkontrollen durchgeführt würden.

Die Reiselust der Deutschen steigt

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„Im Vergleich zum letzten Jahr, in dem viele noch eher verhalten waren, ist die Reiselust der Deutschen gestiegen“, sagte Lucà. Bereits die ersten drei Wochen der Sommerferien habe es deutschlandweit 16.764 Staus gegeben, rund 6000 mehr im vergangenen Jahr und etwa 4000 Staus mehr als 2019. Für das kommende Wochenende müsse man sich wieder auf ein erhöhtes Stauvorkommen einstellen, da alle Bundesländer zur gleichen Zeit in den Ferien sein werden. Aufschluss über potenziell besonders belastete Strecken gibt der ADAC in der untenstehenden Grafik.

Stauintensive Strecken für das Wochenende vom 30. Juli bis 1. August. © Quelle: ADAC

RND/vkoe

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