Der Winter kommt mit bis zu 50 Zentimetern Schnee – aber vorerst nur im Südwesten

  • In den kommenden Tagen können örtlich bis zu 50 Zentimeter Neuschnee fallen.
  • Vor allem im Allgäu, aber auch im Schwarzwald und im Alpenvorland steht dem Rodelspaß nichts im Weg.
  • In anderen Teilen des Landes ist es dagegen zu mild für Wintergefühle.
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Hannover. Am Wochenende könnte es in Deutschland wieder Schnee geben – voraussichtlich aber nur im Südwesten des Landes. Im Allgäu könnten bereits zehn bis 50 Zentimeter Neuschnee fallen, sagt Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterdienst Wetterkontor dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Auch im Schwarzwald, in den Alpen, der schwäbischen Alb sowie im Alpenvorland wird zum zweiten Advent Schnee erwartet.

„In den Mittelgebirgen und in den höheren Lagen vor allem im Südwesten kann es zu Schneefällen kommen, besonders im Allgäu“, so Schmidt. Ganz Bayern kann sich aber noch nicht auf ein Winterwochenende einstellen – ein Hoch, das über Südosteuropa liegt, bringt nämlich wärmere Luft. Die wiederum führt dazu, dass die Niederschläge in der Berchtesgadener Gegend als Regen vom Himmel kommen.

Deutschland im Wetter geteilt: Im Osten mild, im Westen kalt

„Wir haben eine Wettergrenze, die mitten durch Deutschland und auch genau durch Bayern verläuft“, sagt Schmidt. Normalerweise kommt kältere Luft im Winter eher aus dem Osten, derzeit hängt Tief Wencke allerdings über den britischen Inseln, während Hoch Xavier von Osteuropa kommt – und immer wieder Regen mitbringt. Während es in Ostdeutschland, etwa in Dresden und Berlin, ab Freitag und bis Anfang der kommenden Woche bis zu zehn Grad warm wird, sind im Südwesten bis zu minus zehn Grad vorhergesagt.

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Schon in der Nacht zum Freitag, aber auch das gesamte Wochenende über, kann es bei bis zu minus sieben Grad zu glatten Straßen kommen, vor allem im Norden und Nordwesten, im Rhein-Main-Gebiet, am Neckar und im Schwarzwald, denn dort wird es in der Nacht regnen. Vor allem in der Mitte Deutschlands kommt es zwischen Alpen und Küste immer wieder zu Regenfällen. Im Osten bleibt es überwiegend trocken.

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Vor allem in den Nächten wird es eisig kalt

„Es wird in der kommenden Woche nur schwachen Wind geben, dadurch wird es relativ kalt“, sagt Schmidt. Die warme Luft aus dem Osten könne nicht verteilt werden.

Was das für die nächsten Wochen und auch Weihnachten bedeutet? Vorhergesagt ist ein milder Winter, sagt Meteorologe Schmidt. „Doch im Vergleich zum November ist es jetzt schon spürbar kühler, vor allem in den Nächten.“

RND/msk

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