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Wieder Corona-Ausbruch in Leipzig: 15 Heimbewohner und eine Mitarbeiterin tot

  • Insgesamt 16 Menschenleben kostet ein Corona-Ausbruch in einem Leipziger Pflegeheim.
  • Zuvor steckten sich mehr als zwei Drittel der Senioren im „Vierseithof“ an.
  • Wie das Virus in das Heim kam, ist laut Betreiberin unklar.
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Leipzig. Nach dem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Leipzig sorgt ein Seniorenzentrum im Ortsteil Liebertwolkwitz für Aufsehen: 16 Menschen starben im „Vierseithof“, darunter eine Mitarbeiterin, die schon im vergangenen Jahr eine Corona-Infektion überstanden hatte. 78 alte Menschen lebten dort noch bis vor Kurzem. „Wir wissen nicht, wie das Virus ins Haus kam“, sagt Betreiberin Heike Buchheim gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ).

In Liebertwolkwitz steckten sich insgesamt 57 Menschen mit dem Coronavirus an – und damit mehr als zwei Drittel der Heimbewohner. 15 der Bewohner überlebten die Infektion nicht. Auch 25 Mitarbeiter des Heimes waren betroffen, eine Frau starb an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung.

Am Montag hat ein Mediator im „Vierseithof“ seine Arbeit aufgenommen. Sein Auftrag lautet: Trauerbewältigung.

RND/jo

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