Wetterdienst: Starkregen lässt nach - Größte Wassermassen in NRW

  • Nach den schweren Unwettern gehen Experten davon aus, dass sich die Wetterlage ab Donnerstag verbessert.
  • Der Höhepunkt der extremen Niederschläge sei „überschritten“.
  • Punktuell könne es aber trotzdem noch zu Starkregen kommen.
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Für einige Regionen im Westen und Südwesten Deutschlands hatten Meteorologen am Mittwoch Unwetterwarnungen der höchsten Stufe erteilt - sie warnten vor besonders massivem Dauerregen. Bis zu 200 Liter pro Quadratmeter seien örtllich bis Donnerstagmorgen möglich gewesen.  © Reuters
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Offenbach. Der Höhepunkt der extremen Niederschläge in Teilen Deutschlands ist nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) überschritten. Der DWD-Meteorologe Marco Manitta erwartete am Donnerstag „eine Entspannung der Wetterlage“. Zwar könne es weiterhin „punktuellen Starkregen“ geben, dieser sei aber nicht mehr so verbreitet wie in der vergangenen Nacht, sagte Manitta der Deutschen Presse-Agentur. „Das Unwetterpotenzial sinkt deutlich.“

Die größten Niederschlagsmengen gab es Manitta zufolge in einem breiten Streifen vom Sauerland über das Bergische Land und die Eifel, den Großraum Köln/Bonn bis zur Grenze nach Luxemburg. Spitzenreiter war Rheinbach-Todenfeld (Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen) mit 158 Millimeter Wasser im Messzeitraum 24 Stunden - wobei das meiste davon in kürzerem Zeitraum vom Himmel fiel, wie der Experte erklärte. Danach folgte Köln-Stammheim mit 154 Millimetern. Der gemessene 24-Stunden-Zeitraum hatte um 8.00 Uhr am Mittwochmorgen begonnen.

RND/dpa

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