Warnung vor Sturm, Gewitter und Starkregen in Teilen Deutschlands

  • In Teilen Deutschlands müssen Menschen am Montag mit ungemütlichem Wetter rechnen.
  • In einigen Regionen drohen Starkregen, Sturm und Gewitter.
  • In Hessen haben heftige Unwetter bereits Schäden verursacht.
Anzeige
Anzeige

Die neue Woche beginnt ungemütlich, und das nicht nur wegen eines Temperatursturzes: Für verschiedene Regionen Deutschlands warnen Meteorologen vor Starkregen und Sturm, nachts müssen sich Autofahrer auf Eisglätte einstellen. In Teilen von Hessen haben heftige Unwetter mit starkem Regen am Sonntag schon für umgestürzte Bäume und überschwemmte Straßen gesorgt.

Hessen: Umgestürzte Bäume und überflutete Straßen

Besonders betroffen war das mittelhessische Weilburg im Kreis Limburg-Weilburg. Auf der Kreisstraße K490 hätten am späten Nachmittag drei bis vier Bäume auf der Fahrbahn gelegen, sagte eine Sprecherin der Polizei Westhessen am Montag. Die Straße war bis zum Montagmorgen gesperrt. Außerdem wurden in Weilburg einige Straßen überflutet und Gullydeckel hochgedrückt. Nach Angaben von Hitradio FFH zählte die Feuerwehr insgesamt 23-mal Einsätze im Stadtkern. Bis in die Nacht seien die Einsatzkräfte für Aufräumarbeiten unterwegs gewesen. Unter anderem hätten auch Keller leer gepumpt werden müssen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Auch bei Rüdesheim (Rheingau-Taunus-Kreis) lag ein Baum auf einer Landstraße, wie die Sprecherin der Polizei sagte. Am Montagmorgen müssen vor allem die Menschen in Südhessen mit Starkregen rechnen. In Nordhessen sei der Regen dagegen weniger und höre schon zur Mittagszeit auf, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Starkregen, Gewitter und stürmische Böen in Bayern

In anderen Teilen Deutschlands wird es ebenfalls ungemütlich, darunter weite Teile Bayerns: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor stürmischen Böen in Franken, dem Mittelgebirge und den Alpen sowie südlich der Donau und im Bayerwald. Die Winde erreichen lokal Geschwindigkeiten bis zu 100 Kilometer pro Stunde, vereinzelt ist auch mit Hagel und Starkregen zu rechnen.

Der Montag beginnt im Süden Bayerns zunächst sonnig, mittags ziehen aber auch dort teilweise kräftige Gewitter auf. Die Temperaturen erreichen an der Donau maximal 22 Grad, im Vogtland acht Grad. In der Nacht zum Dienstag fallen die Temperaturen deutlich ab: Im Süden Bayerns kann es schneien, in Franken warnen die Meteorologen vor glatten Straßen.

Anzeige

Auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland kommt zu Wochenbeginn viel Regen herunter. Für Montagvormittag gibt es eine Starkregenwarnung für das Saarland und die Pfalz südlich der Mosel, wie eine Meteorologin des Deutschen Weterdienstes sagte. Ab dem Nachmittag lockere es dann bei Temperaturen von acht bis 14 Grad von Westen her auf. Nach und nach werde das Wetter schließlich besser. In der Nacht bleibt es klar und trocken – aber kalt bei rund zwei Grad. Verbreitet gibt es Bodenfrost.

Hohe Glättegefahr in Sachsen

Anzeige

In der Nacht zu Dienstag fällt im Südosten und äußersten Süden noch Regen, dabei sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen auf 500 Meter. Auch im Süden Sachsens gibt es anfangs noch Regen- und Schneeschauer. Auf Straßen und Wegen besteht eine hohe Glättegefahr. Sonst ist es teils klar, teils wechselnd wolkig und meist trocken. Die Temperaturen gehen auf plus 5 bis minus 2 Grad zurück.

RND/dpa/seb


“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen