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  • Wetter in Deutschland: Tief „Ferdinand“ bringt kühle Luft - einstellige Nachttemperaturen

Tief „Ferdinand“ bringt kühle Luft - nachts Temperaturen im einstelligen Bereich

  • Das Wetter in Deutschland bleibt unbeständig und vergleichsweise kalt.
  • Schuld daran ist das Tief „Ferdinand”, das kühle Meeresluft bringt.
  • Nachts sinken die Temperaturen in manchen Regionen sogar in den einstelligen Bereich.
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Offenbach. Während der östliche Mittelmeerraum von großer Hitze geplagt wird, bleibt es in Deutschland weiterhin unbeständig und vergleichsweise kühl. Vor allem über der Mitte des Landes erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der kommenden Woche weitere Schauer und Gewitter. Die Temperaturen kommen dabei kaum über die 25-Grad-Marke. An der Nord- und Ostsee gibt es sogar stürmische Böen, die fast schon herbstlich anmuten, wie ein DWD-Meteorologe am Samstag in Offenbach sagte.

Ursache für das unbeständige Wetter bei uns ist den Angaben zufolge Tief „Ferdinand“. Es zieht von der Nordsee zum Baltikum und bringt kühle Meeresluft nach Deutschland. Dem südöstlichen Mittelmeerraum hingegen bescheren seine Ausläufer rekordverdächtige Temperaturen, denn sie lassen heiße Luft direkt aus Afrika nach Italien, Griechenland und in die Türkei strömen. In den Urlaubsregionen dort gibt es daher örtlich Dauerhitze von 40 Grad und mehr.

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Nachts teilweise einstellige Temperaturen

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„Für uns wäre es gut, wenn das Tief über Island läge - dann bekämen wir auch etwas höhere Temperaturen“, sagte der Meteorologe. Doch davon ist Deutschland aktuell weit entfernt: Am Montag pendeln die Tageshöchstwerte zwischen 19 und 24 Grad, am Dienstag können im Südwesten bestenfalls 26 Grad erreicht werden. Nachts sinken die Werte mancherorts sogar in den einstelligen Bereich - und eine durchgreifende Änderung ist laut DWD nicht in Sicht.

RND/dpa

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