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Wetter in Deutschland: Erst kommt der Spätsommer, dann der Sturm

Die Windgeschwindigkeiten von Mittwoch und Donnerstag nehmen gefährliche Werte in Deutschland an (Symbolbild).

Der Sommer kehrt nach Deutschland zurück – wenn auch nur kurz. Aktuell zieht aus dem südwestlichen Mittelraum warme Luft in Richtung Deutschland und sorgt für angenehme Temperaturen. Am Mittwoch soll es dann noch mal richtig sommerlich werden: Tief Hendrik sorgt deutschlandweit für warme Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad.

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Bereits morgens steigen die Frühwerte auf 15 Grad – im Vergleich zu den letzten Tagen sei dies ein immenser Anstieg, da zuletzt morgens Frostwetter herrschte, erklärt Dominik Jung, Diplom Meteorologe von Wetter.net, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Besonders warm wird es am Oberrhein, und in den Alpen werden sogar bis zu 25 Grad erwartet.“

Starke Stürme ziehen auf

Doch schon Mittwochnachmittag und -abend ziehen starke Stürme auf und treffen zunächst den Nordwesten Deutschlands. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erreicht ein zweites Sturmfeld aus dem Südwesten vor allem das Saarland und Rheinland-Pfalz und zieht bis nach Niedersachsen. Dort sind Sturmböen von 90 bis 110 km/h zu erwarten und in höheren Lagen, auf dem Brocken und auf dem Feldberg im Schwarzwald besteht die Gefahr von Orkanböen. Auf dem Brocken können sogar Geschwindigkeiten von 150 bis 160 km/h entstehen. Donnerstag zieht das Sturmfeld dann weiter in den Osten bis zur Ostsee. „Ganz Deutschland wird in diesen Tagen betroffen sein“, so Jung.

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Die Bewohner sollten sich vorbereiten

„Es sind keine 48 Stunden mehr, bis es losgeht, die Menschen sollten sich auf die Stürme und Orkanböen vorbereiten“, warnte Jung. Es sei mit Schäden und Behinderungen im Verkehr zu rechnen. Außerdem sollten sich die Bewohner der stark betroffenen Regionen vorbereiten und lose Gegenstände wie Tische, Stühle und Mülltonnen im Garten und auf dem Balkon befestigen. „Die Windgeschwindigkeiten erreichen mancherorts einen gefährlichen Bereich“, so Jung im Gespräch mit dem RND. Auch innerhalb des Sturmfeldes können sich in den sogenannten Randtiefs Wellen bilden, die weitere Orkanböen wahrscheinlich machen. Weniger betroffen sind die Nordsee sowie der äußerste Süden Deutschlands.

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