Weitere Telefon-Hotline für Betroffene nach Amokfahrt in Trier

  • Um die nötige Hilfe zur psychosozialen Akutbetreuung leisten zu können, steht nach der Amokfahrt in Trier nun eine weitere Telefon-Hotline zur Verfügung.
  • In der vergangenen Woche war ein Mann mit seinem Auto durch die Fußgängerzone von Trier gerast und hatte fünf Menschen getötet sowie mindestens 24 weitere verletzt.
  • Ein 51 Jahre alter Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft.
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Mainz. Nach der Amokfahrt in Trier mit fünf Toten und vielen Verletzten steht künftig eine weitere Telefon-Hotline zur Verfügung. „Unsere eigens für diese Tat eingerichtete Notfall-Hotline zur psychosozialen Akutbetreuung wird stark frequentiert“, sagte der rheinland-pfälzische Opferbeauftragte Detlef Placzek am Donnerstag in Mainz. „Wir erkennen den Hilfebedarf und haben uns daher entschieden, eine weitere Nummer für die Betroffenen einzurichten.“

Psychosoziale Akuthilfe für Ersthelfer und Betroffene

Unter der Nummer 0800 5758767 gehe es um die konkrete Vermittlung von Traumatherapieplätzen (Montag bis Freitag 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr), hieß es. Darüber hinaus bleibe die Notfall-Hotline 0800 0010218 bestehen (täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr). Ersthelfern und Betroffenen werde hier psychosoziale Akuthilfe am Telefon angeboten.

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„Mein Anliegen ist es, schnell und effektiv Hilfe in allen Bereichen zu leisten, um die Betroffenen bestmöglich zu unterstützen“, sagte Placzek einer Mitteilung zufolge. „Das bezieht sich sowohl auf bürokratische Hürden als auch auf medizinische Versorgung.“

Am 1. Dezember war ein Mann mit seinem Sportgeländewagen durch die Fußgängerzone von Trier gerast und hatte fünf Menschen getötet sowie mindestens 24 weitere verletzt, sechs von ihnen schwer. Ein 51 Jahre alter Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft.

RND/dpa

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