Weil er Pornos schaute: Bergbahn-Unternehmen feuert Mitarbeiter

  • Weil er im Pausenraum Pornos schaute, ist ein Bergbahn-Mitarbeiter in der Schweiz fristlos entlassen worden.
  • Der Mann hat für die Entscheidung seines Arbeitgebers kein Verständnis.
  • Er argumentiert: “Die Hose war ja immer zu”.
Anzeige
Anzeige

Lenzerheide. Ein Bergbahnen-Unternehmen in der Schweiz hat einen Mitarbeiter fristlos entlassen, weil er im Pausenraum Pornos konsumiert hatte. Das berichtet der betroffene Arbeiter selbst gegenüber der Zeitung "Blick".

Laut dem Bericht war der 30-Jährige als Saisonnier und Betriebsangestellter für das Unternehmen tätig. In der vergangenen Woche erhielt er dann die Kündigung. Gegenüber der Zeitung gibt der Mann zu: "Ja, ich habe im Pausenraum Pornos geschaut. Die fristlose Kündigung finde ich aber übertrieben." Denn: "Meine Hose war ja immer zu."

Die Filmchen habe er sich auf seinem Tablet angesehen, morgens bevor der Betrieb losging. Das Unternehmen zeigt dafür dennoch kein Verständnis. Im Kündigungsschreiben heißt es demnach: "Wir mussten feststellen, dass du während der Arbeitszeit (...) Filme mit pornografischem Inhalt schaust. Dies sogar dann, wenn sich andere Mitarbeitende im selben Raum befinden."

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

"Absolut inakzeptabel"

Das Verhalten sei "absolut inakzeptabel", zitiert die Zeitung das Schreiben weiter. "Wir distanzieren uns von diesem Verhalten und lösen das Arbeitsverhältnis fristlos per sofort mit dir auf." Der Arbeiter findet das ungerecht: "Im Team sind alle Kollegen erwachsen", argumentiert er.

Das betroffene Unternehmen erklärte gegenüber der Zeitung, der Mann habe klar gegen die Arbeitsregeln verstoßen. Das Lesen sei während der Arbeitszeit im Unternehmen verboten - das Telefonieren oder Versenden von privaten Nachrichten nur im Notfall erlaubt. Nun wolle man die Regeln noch um einen weiteren Passus ergänzen und "das Schauen von Filmen mit pornografischem Inhalt während der Arbeits- und Pausenzeit explizit als Verbot aufnehmen".

RND/msc