Traurige Wendung: Betrunkener Waschbär erschossen

  • Ein betrunkener Waschbär sorgte mit seinem Torkeln auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt für viel Heiterkeit.
  • Doch die Geschichte nahm kein gutes Ende.
  • Das Tier wurde nicht wie erst berichtet in ein Tierheim gebracht, sondern vom Stadtjäger erschossen.
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Erfurt. Er hatte am Sonntag für viel Heiterkeit unter den Erfurter Weihnachtsmarktbesuchern gesorgt: Ein Waschbär war in der thüringischen Stadt zwischen den Besuchern umhergetorkelt und zeigte keine Scheu vor Menschen. Sicherheitsleute hatte den Kleinbären erst gerettet – er war unter anderem sehr langsam über die Straßenbahnschienen gegangen, wie Videos zeigen. Anschließend wollten ihn Feuerwehrleute zum Tierheim bringen.

Doch da ist er nie angekommen. „Leider nahm die Geschichte vom betrunkenen Waschbären kein Happy End. Der Stadtjäger nahm ihn mit und erschoss ihn“, heißt es auf der Facebook-Seite des Erfurter Tierheims. Rund 300 Kommentare sind bereits unter dem Post – die Menschen können nicht glauben, dass der Waschbär nicht einfach in Ruhe ausnüchtern und weiterleben durfte.

Waschbären fallen unter das Jagdrecht

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Auch wenn es viele Menschen entsetzt, verboten ist es nicht, Waschbären zu erschießen. Die Tiere fallen unter das Jagdrecht und dürfen in Thüringen das ganze Jahr über geschossen werden.

RND/hsc

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