Wehrdienstleistender erschießt in Sibirien acht Soldaten

  • Ein Wehrdienstleistender hat in Südsibirien acht Soldaten erschossen.
  • Zwei Menschen wurden zudem schwer verletzt.
  • Der junge Mann hatte offenbar einen Nervenzusammenbruch erlitten.
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Tschita. Ein russischer Wehrdienstleistender hat in einer Garnison in Südsibirien acht Soldaten erschossen: sechs seiner Kameraden sowie zwei Offiziere. Zwei Menschen seien zudem durch die Schüsse in der Region Transbaikalien schwer verletzt worden, teilte das Ermittlungskomitee in Moskau am Freitag mit. Gegen den Festgenommenen werde wegen Mordes ermittelt, hieß es.

Der junge Mann habe persönliche Probleme gehabt und einen Nervenzusammenbruch erlitten, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit. Der Zusammenbruch habe nichts mit dem Wehrdienst zu tun gehabt, hieß es.

Opfer sind zwischen 19 und 30 Jahre alt

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Der Vorfall ereignete sich demnach in der Garnison Gorny nahe der Stadt Tschita am frühen Abend während eines Wachwechsels. Regionale Medien veröffentlichten die Namen und Geburtsdaten der Opfer. Demnach waren sie zwischen 19 und 30 Jahren alt.

Zum Ort der Tragödie flog auch eine Untersuchungskommission des Verteidigungsministeriums, wie Vize-Verteidigungsminister Andrej Kartapolow mitteilte.

RND/dpa