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Wegen falschem Richterausweis: Hochstapler erneut vor Gericht

Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Der Angeklagte steht in einem Gerichtssaal des Landgerichts. (Archivbild)

Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Der Angeklagte steht in einem Gerichtssaal des Landgerichts. (Archivbild)

Düsseldorf. Mal war er Staatsanwalt „Tassilo von Hirsch“, mal Arzt oder Pilot: Er betrog sogar seinen eigenen Rechtsanwalt und seine Mutter. Bis ihn die Justiz für einige Zeit aus dem Verkehr zog. Nun soll der notorische Hochstapler erneut straffällig geworden sein. An diesem Dienstag (09.00) steht der 33-Jährige in Düsseldorf wieder vor Gericht.

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Ladung eines falschen Zeugen

Ursprünglich sollte der Prozess bereits Ende August stattfinden. Doch weil damals ein falscher Zeuge geladen war, musste er vertagt werden.

Auf 38 Alias-Namen kam die Staatsanwaltschaft in einem früheren Verfahren. Zu drei Jahren und neun Monaten Haft hatte das Landgericht den Ratinger vor fünf Jahren verurteilt. Da war er bereits mehrfach vorbestraft.

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Laut jüngster Anklage wurde bei ihm ein gefälschter Richter-Ausweis entdeckt. Zudem soll der Angeklagte von einem Geschäftsmann 120 000 Euro ergaunert haben. Ein Geständnis werde es nicht geben, hatte sein Verteidiger angekündigt. Rechtlich könne man doch einiges anders werten, als die Staatsanwaltschaft das in ihrer Anklage getan habe.

RND/dpa

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