Wegen Corona: Rentner mit Rollator durfte nicht in Lidl-Markt

  • Ein Rentner will mit seinem Rollator in Corona-Zeiten Lebensmittel einkaufen gehen, wird aber daran gehindert.
  • Das gehe nur mit Einkaufswagen, heißt es im Supermarkt.
  • Er beschwert sich bei Lidl – und bekommt eine Entschuldigung.
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München. Während der Coronavirus-Pandemie sollen Kunden den Sicherheitsabstand auch in den Supermärkten einhalten, außerdem wird die Zahl der Personen in den Geschäften begrenzt. Die Lebensmittelketten regeln dies mit einer Einkaufswagenpflicht. Für Senioren kann das zum Problem werden, wie “Bild” berichtete. Ein 70-jähriger Rentner aus München musste ohne Lebensmittel nach Hause gehen, da er mit seinem Rollator nicht in seinen örtlichen Lidl-Markt gelassen wurde.

Beschwerde per Mail

Laut “Bild" wehrte der Rentner sich und schrieb eine Beschwerde-Mail an die Supermarktkette: „Ich kann nicht verstehen, warum ich nicht mit Gehhilfe einkaufen gehen darf. Können Sie mir das erklären?“ Lidl antwortete dem älteren Herren und entschuldigte sich bei ihm. „Selbstverständlich können Eltern mit Kinderwägen ebenso wie Senioren mit Gehilfen auch ohne Einkaufswagen in den Markt”, heißt es in der Antwort. “Die Mitarbeiter wurden nachgeschult.“

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Tatsächlich gab es beim nächsten Einkauf des Rentners auch keine Probleme mehr mit seinem Rollator.

RND/am

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