Wegen Corona: Brüssel verbietet Prostitution

  • Um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen hat die belgische Hauptstadt Brüssel die Prostitution bis auf Weiteres verboten.
  • Die Polizeikontrollen sollen verstärkt werden, um das ausgesprochene Verbot zu überwachen.
  • Zuletzt war die Zahl der Neuinfektionen angestiegen.
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Brüssel. Die Stadt Brüssel hat zur Eindämmung des Coronavirus die Prostitution bis auf Weiteres verboten. Die Behörden schlossen drei Hotels, in denen Sexarbeiterinnen untergebracht waren, weil Maßnahmen zum Abstand halten nicht befolgt wurden, wie eine Sprecherin des Brüsseler Rathauses, Wafaa Hammich, der Nachrichtenagentur AP am Dienstag mitteilte. Um das Verbot zu überwachen, würden Polizeikontrollen verstärkt.

Brüssel hatte entschieden, für Bars zeitliche Beschränkungen zu verhängen. Seit Anfang der Woche müssen alle Bars und Cafés zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr geschlossen bleiben. Andere Lokale, in denen Getränke oder Essen angeboten werden, müssen um 22.00 Uhr schließen.

In der belgischen Hauptstadt ist die Zahl der neuen Coronavirus-Infektionen gestiegen.

RND/AP

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