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Meinungsmacher und Werbegesichter

Wandel in Social Media: Influencer verlieren laut einer Umfrage an Glaubwürdigkeit

Eine aktuelle Umfrage liefert Ergebnisse über das Bild von Influencerinnen und Influencern in der Gesellschaft (Symbolbild).

Eine aktuelle Umfrage liefert Ergebnisse über das Bild von Influencerinnen und Influencern in der Gesellschaft (Symbolbild).

Influencerinnen und Influencer dominieren seit Jahren die Medienwelt und sind zahlreich in den sozialen Medien präsent. Als Meinungsmacherinnen und Werbegesichter haben sie eine zentrale Position im Netz, verdienen mit Produktplatzierungen und Kooperationen ihr Geld. Doch nicht bei jeder Person stoßen sie auf Begeisterung: Viele werfen ihnen vor, nicht authentisch genug und unglaubwürdig zu sein.

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Zu diesem Thema führte das Meinungsforschungsinstitut Civey, im Auftrag von NextMedia Hamburg, der Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft, eine Umfrage mit 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch.

Das Ergebnis: 84 Prozent der Befragten sind mit dem Themenfeld Influencer vertraut, können etwas mit dem Begriff anfangen oder das Berufsfeld anderen Menschen erklären. Wenn es um die Glaubwürdigkeit geht, sieht es schlechter aus: Laut dieser Studie halten nur fünf Prozent aller Befragten die Influencer-Werbung glaubwürdiger als klassische Werbung. Die Mehrheit, 84 Prozent, sieht keinen Unterschied.

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Keine finanzielle Unterstützung für Influencer

„Die Umfrage bestätigt einen Trend, den wir schon länger vermuten: Klassisches Empfehlungsmarketing durch Influencer verliert an Funktionalität“, erklärt Magnus Folten von der Agentur Wecreate. Ein ernüchterndes Ergebnis, finanzieren sich doch viele durch Werbung auf Social Media ihren Lebensunterhalt.

„Gerade in Bezug auf alternative Monetarisierungsmöglichkeiten kann die Content-Branche einiges von der Creator Economy lernen“, erläutert Nina Klaß, Leiterin von Nextmedia Hamburg. Doch die Möglichkeit, Influencer finanziell für ihre Inhalte zu unterstützen, schließt die Mehrheit der Befragten, knapp 91 Prozent, aus.

RND/Teleschau

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